Coronavirus (Sars-CoV-2) in Göttingen und Niedersachsen: Bisher 49 Fälle – Arzt sorgt sich um Menschen, die in Quarantäne sind | Göttingen – hna.de

Coronavirus (Sars-CoV-2): In Niedersachsen steigt die Zahl der Infizierten auf 66. Testzentren für Verdachtsfälle in allen Landkreisen geplant.

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weiter aus
  • In Niedersachsen steigt die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 66.
  • Die Landesregierung Niedersachsen beschließt spezielle Maßnahmen für Schüler 
  • Wirtschaftliche Auswirkungen des Coronavirus sind in Niedersachsen bereits spürbar: Menschen meiden verstärkt Hotels und Kantinen

Update vom Dienstag, 10.03.2020, 16.42 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt stetig an. Wer die Zahlen auf der Welt, in Deutschland und in Niedersachsen mitverfolgen will, kann dies auf einer Live-Karte zum Coronavirus.

Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Niedersachsen steigt auf 66

Update vom Dienstag, 10.03.2020, 16.13 Uhr:  Es gibt bislang 66 laborbestätigte Coronavirus-Fälle in Niedersachsen. Das teilt das Gesundheitsministerium Hannover mit.

Alle registrierten Coronavirus-Fälle nach Landkreisen in Niedersachsen (Stand 10.03.2020, 10 Uhr): 

Alle registrierten Fälle nach Landkreisen (Neubestätigungen seit gestern):

  • 1 Fall im LK Ammerland
  • 1 Fall im LK Aurich
  • 1 Fall in Braunschweig
  • 4 Fälle in Celle (+1)
  • 3 Fälle im LK Cuxhaven
  • 1 Fall im LK Emsland (+1)
  • 2 Fälle im LK Friesland
  • 1 Fall in Delmenhorst
  • 1 Fall im LK Grafschaft Bentheim (-2, Testung negativ)
  • 5 Fälle im LK Harburg (+2)
  • 3 Fälle im LK Hildesheim (+1)
  • 1 Fall im LK Leer
  • 6 Fälle in SK Oldenburg
  • 1 Fall im LK Oldenburg (+1)
  • 2 Fälle im LK Osterholz (+2)
  • 3 Fälle in Wilhelmshaven
  • 3 Fälle im LK & SK Osnabrück
  • 11 Fälle in der Region Hannover (+4)
  • 3 Fälle im LK Rotenburg (Wümme) (+1)
  • 11 Fälle im LK Stade (+4)
  • 2 Fälle im LK Verden (+2)

Update vom Dienstag, 10.03.2020, 14.58 Uhr: In Braunschweig (Niedersachsen) hat am Montag ein Testzentrum für Coronavirus-Verdachtsfälle seine Arbeit aufgenommen. Weitere Zentren sollen heute an den Start gehen. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) befinden sich die Standorte in Wilhelmshaven, Oldenburg, Cloppenburg und Vechta.

Dort sollen Fachleute Abstriche von Patienten nehmen, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben. Geplant sei je ein Testzentrum pro Landkreis. Ein Großteil davon soll laut Gesundheitsministerium in dieser Woche an den Start gehen.

Menschen mit entsprechenden Symptomen, die auf das Coronavirus hindeuten, sollen sich zunächst telefonisch mit ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 in Verbindung setzen.

Coronavirus in Niedersachsen: Landkreis Northeim richtet Hotline ein

Update vom Dienstag, 10.03.2020, 12.09 Uhr: Angesichts mehrerer bestätigter Coronavirus-Fälle in Niedersachsen wächst die Sorge in der Bevölkerung. Der Landkreis Northeim hat deshalb ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Nummer lautet: 0 55 51/708 80 80. Coronavirus: Landkreis Northeim richtet Hotline ein.

Update vom Dienstag, 10.03.2020, 11.20 Uhr: Es gibt weitere Coronavirus-Fälle in Niedersachsen. Die Zahl der laborbestätigten Coronavirus-Infizierten in Niedersachsen ist auf 49 angestiegen, teilt das Gesundheitsministerium Hannover mit.

Alle registrierten Coronavirus-Fälle nach Landkreisen in Niedersachsen (Stand 10.03.2020, 10 Uhr): 

  • 1 Fall im LK Ammerland
  • 1 Fall im LK Aurich (+1)
  • 1 Fall in Braunschweig
  • 3 Fälle in Celle
  • 3 Fälle im LK Cuxhaven
  • 2 Fälle im LK Friesland (+2)
  • 1 Fall in Delmenhorst
  • 3 Fälle in der Grafschaft Bentheim (+2)
  • 3 Fälle im LK Harburg
  • 2 Fälle im LK Hildesheim
  • 1 Fall im LK Leer
  • 6 Fälle in Oldenburg (+3)
  • 3 Fälle in Wilhelmshaven (+3)
  • 3 Fälle im LK & SK Osnabrück
  • 7 Fälle in der Region Hannover
  • 2 Fälle im LK Rotenburg (Wümme)
  • 7 Fälle im LK Stade

Update vom Dienstag, 10.03.2020, 10.59 Uhr: Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen in Deutschland steigt. Mit dem ersten Coronavirus-Fall in Sachsen-Anhalt sind nun alle Länder in Deutschland betroffen. Die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle in Niedersachsen liegt weiterhin bei 38. Dr. Thomas Carl Stiller, Arzt aus dem Landkreis Göttingen und Fraktionsvorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, sorgt sich um die Versorgung von Patienten, die bei einem Coronavirus-Verdacht in Quarantäne sind. Er fordert einen Coronavirus-Notfallplan für den Landkreis Göttingen in Niedersachsen.

Update vom Montag, 09.03.2020, 21.13 Uhr: Die Zahl der inNiedersachsen mit dem Coronavirus infizierten Personen ist am Montag noch einmal auf 38 angestiegen. Die Landesregierung hat nun Maßnahmen beschlossen, um eine Ausbreitung des Virus in Niedersachsen zu bremsen. 

Demnach soll alle Schüler von Schulen in Niedersachsen, die aus Reisen in Risikogebieten in ihre Heimat zurückkehrt als Vorsichtsmaßnahme automatisch in eine zweiwöchige Quarantäne gehen. Das Gleiche gilt für Lehrer. Damit solle sichergestellt werden, dass der Schulbetrieb nicht gefährdet werde, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Montag. 

Coronavirus in Niedersachsen: Neue Fälle im Landkreis Stade 

Update vom Montag, 09.03.2020, 18.45 Uhr: Es gibt weitere Corona-Fälle in Niedersachsen. Die Zahl der Infizierten stieg am Montag auf 35 an, teilt das Gesundheitsministerium Hannover mit. Die beiden neuen Fälle wurden im Landkreis Stade registriert. Insgesamt gibt es dort sieben Fälle. 

Von 76 Kontaktpersonen eines Gymnasiallehrers aus dem Landkreis wurden seit Freitag Abstriche gemacht. Die neuen Patienten stammen aus dem Umfeld des Lehrers. Eine Kita in Stade wurde wegen drei Verdachtsfällen bis Dienstag geschlossen. Folgende weitere Landkreise und Städte sind betroffen (Stand 09.03.2020, 19 Uhr):

  • 1 Fall im Landkreis Ammerland 
  • 1 Fall in Braunschweig 
  • 3 Fälle in Celle 
  • 3 Fälle im Landkreis Cuxhaven 
  • 1 Fall in Delmenhorst 
  • 1 Fall in der Grafschaft Bentheim 
  • 3 Fälle im Landkreis Harburg 
  • 2 Fälle im Landkreis Hildesheim 
  • 1 Fall im Landkreis Leer 
  • 3 Fälle in Oldenburg 
  • 3 Fälle im Landkreis & Stadt Osnabrück 
  • 7 Fälle in der Region Hannover (+3) 
  • 2 Fälle im Landkreis Rotenburg (Wümme) 
  • 7 Fälle im Landkreis Stade

Update vom Montag, 09.03.2020, 10.04 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Niedersachsen ist über das Wochenende noch einmal gestiegen. Die Zahl der laborbestätigten Fälle stieg von 18 Fällen am Freitag auf 33 am Sonntagabend, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte. 

In einer Kindertagesstätte in Stade ist wegen zweier Verdachtsfälle die Betreeung ausgefallen. Entwarnung gibt es dagegen für eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Osnabrück, die aus dem norditalienischen Südtirol zurückgeholt worden waren.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Göttingen und Niedersachsen: Bisher 21 Fälle

Update vom Sonntag, 08.03.2020, 15.01 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in Niedersachsen liegt aktuell bei 21. In den Regionen Göttingen und Northeim sind bisher noch keine Fälle bekannt. Folgende Städte und Landkreise in Niedersachsen sind betroffen: (Stand 08.03.2020, 16 Uhr)

  • 1 Fall im Landkreis Ammerland
  • 1 Fall in Braunschweig 
  • 3 Fälle in Celle 
  • 3 Fälle im Landkreis Cuxhaven (+1) 
  • 1 Fall in Delmenhorst
  • 1 Fall in der Grafschaft Bentheim 
  • 3 Fälle im Landkreis Harburg (+3)
  • 2 Fälle im Landkreis Hildesheim (+2)
  • 1 Fall im Landkreis Leer 
  • 3 Fälle in Oldenburg 
  • 3 Fälle im Landkreis und Stadt Osnabrück (+2)
  • 4 Fälle in der Region Hannover 
  • 2 Fälle im Landkreis Rotenburg (Wümme)
  • 5 Fälle im Landkreis Stade (+4)

Coronavirus in Göttingen und Niedersachsen: Kita in Stade wegen Verdachtsfällen geschlossen

Die städtische Kita im Stadtteil Wiepenkathen in Stade wird in der kommenden Woche wegen des Coronavirus geschlossen bleiben, das teilt die Stadtverwaltung am Sonntag (08.03.3030) mit. 

Bei zwei Mitarbeiterinnen der Kita besteht der Verdacht, dass sie sich mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 infiziert haben könnten. “Bis sichergestellt ist, dass von den beiden Frauen keine Ansteckungsgefahr ausgeht”, falle die Betreuung aus – zunächst bis einschließlich Dienstag, heißt es seitens der Stadt.

Coronavirus in Göttingen und Niedersachsen: Hotels, Gaststätten und Kantinen spüren Kundenrückgang

Das Coronavirus hat in Niedersachsen mittlerweile spürbare wirtschaftliche Folgen:

Hotels und Gaststätten

spüren die Folgen der Ausbreitung bereits. 

Das Verhalten der Menschen verändere sich, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Niedersachsen (DEHOGA), Rainer Balke, der dpa. Demnach sagen Unternehmen zunehmend Geschäftsreisen und Veranstaltungen ab, Lokale werden weniger besucht. “Die Betreiber merken einen gewissen Rückzug”, so Balke. 

Auch Kantinen haben laut Balke weniger Gäste – unter anderem wohl auch, weil viele Menschen nicht mehr von einem Buffet essen möchten. Nach Einschätzung des Verbandes kann der Kundenrückgang für manche Unternehmen finanziell bedrohlich werden. 

Coronavirus in Göttingen und Niedersachsen: Schüler aus Osnabrück nicht mit Sars-Cov-2 infiziert

Gute Nachrichten gab es am Sonntag (08.03.2020) aus Osnabrück: Unter den 55 Schülern, die aus einer Skifreizeit in Südtirol zurückgeholt wurden, befindet sich kein Corona-Fall, wie die dpa berichtet. Die Stadt Osnabrück hatte am Donnerstag (05.03.2020) einen Konvoi ausmehreren Bussen und Feuerwehrfahrzeugen mit zwei Ärzten, Rettungsassistenten, Fahrern und zwei Eltern auf den Weg nach Südtirol geschickt, um die Schüler zurückzuholen.

Vier Schüler der Gruppe hätten Symptome gezeigt, ein Labortest konnte aber das Coronavirus Sars-CoV-2 nicht nachweisen – es gibt demnach aber Nachweise über Grippeerkrankungen. Die häusliche Quarantäne für die Schüler wurde aufgehoben.

Update vom Samstag, 07.03.2020, 19.59 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in Niedersachsen ist bis zum Samstagabend auf 21 gestiegen, das berichtet die dpa und beruft sich auf das niedersächsische Gesundheitsministerium. Damit sind am Samstag bislang drei neue Fälle hinzugekommen. 

Coronavirus in Niedersachsen: Robert-Koch-Institut zählt bundesweit bislang 800 Corona-Fälle

Neu infiziert mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in Niedersachsen sind eine Person in Hannover, wo die Zahl der Infitierten damit auf vier steigt, sowie zwei Fälle in Oldenburg. Betroffen sind laut dpa in Niedersachsen neben Hannover und Oldernburg auch Braunschweig und Osnabrück sowie die Landkreisen Ammerland, Celle, Cuxhaven, Grafschaft Bentheim, Leer, Rotenburg (Wümme) und Stade. Das Robert-Koch-Institut zählte bundesweit bis zum Samstagnachmittag rund 800 Fälle.

Update vom Samstag, 07.03.2020, 12.03 Uhr: Wegen eines Coronavirus-Verdachts wurde am Freitag (06.03.2020) ein ICE am Hauptbahnhof in Braunschweig gestoppt. Wie sich inzwischen herrausstellte, hat sich der Verdacht nicht bestätigt.

Der Mann, der wegen typischer Infektionssymptome gemeldet wurde ist laut NDR.de nicht mit dem Virus infiziert.

Coronavirus in Niedersachsen: Messe GöBit in Göttingen kurzfristig abgesagt

Update vom Freitag, 06.03.2020, 17.54 Uhr: Die Angst vor dem Coronavirus hat ein weiteres Opfer gefordert: Die Berufemesse GöBit in Göttingen ist kurzfristig abgesagt worden. Beim “Göttinger Berufsinformationstag” sollten  am Samstag, 07.03.2020, in der Lokhalle in Göttingen eigentlich Berufsanfänger Informationen rund um den Einstieg in das Berufsleben holen können. 

Die Entscheidung die Veranstaltung abzusagen ist am Freitag (06.03.2020) gefallen. Aus “Vorsichtsgründen”, wie die Organisatoren der Berufemesse GöBit in Göttingen in einer Mitteilung sagten.

Update vom Freitag, 06.03.2020, 15.39 Uhr: Die Bundespolizei hat wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion am Freitag einen Intercity Express der Deutschen Bahn gestoppt. Für den ICE 1191 aus Berlin nach Frankfurt war um 11.15 Uhr in Braunschweig Endstation. Das Zugpersonal hatte wegen einem kranken Zuggast die Polizei alarmiert. Ob der Erkrankte mit dem Coronavirus infiziert ist, steht noch nicht fest. 

Zahl der an dem Coronavirus erkrankten Menschen in Niedersachsen steigt auf 17

Laut der Staatskanzlei Niedersachsen sind am Freitag 17 Fälle einer Coronavirus-Infektion in Niedersachsen bestätigt. “Trotz der bestätigten Fälle zirkuliert das Virus in Niedersachsen weiterhin nicht”, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann auf einer Pressekonferenz. 

In Bremen wurde außerdem die Coronavirus-Infektion bei einer zweiten Person nachgewiesen. Es handelt sich um die Frau des ersten in Bremen nachgewiesenen Coronavirus-Patienten.

Update vom Freitag, 06.03.2020, 15.03 Uhr: Aus Angst vor dem Coronavirus kaufen die Deutschen massenweise Mundschutzmasken. Eine Werkstatt für behinderte Menschen im Kreis Cloppenburg hat deshalb die Produktion von Mundschutzsmasken begonnen und will damit Krankenhäuser und Arztpraxen beliefern.  „Die ersten waren Übung, jetzt läuft es. Sie werden verpackt und zum Kunden gehen“,erzählte Julia Bloedorn von der sozialen Arbeitsstätte Altenoythe des Caritas-Vereins im Kreis Cloppenburg. Rund 3000 Stück sollen dort gefertig werden. 

Update vom Freitag, 06.03.2020, 08:17 Uhr: Forscher des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen (DPZ) haben möglicherweise ein Mittel gefunden, dass die Vermehrung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 verhindern könnte.

Die Forscher aus Göttingen (Niedersachsen) und Berlin stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass ein in Japan bereits zugelassenes Medikament, das Eindringen des Coronavirus in die Lungenzellen blockiert. In klinischen Studien sollen nun weitere Untersuchungen folgen.

Coronavirus: Weiterer Fall in Braunschweg – Frau in Quarantäne

Update vom Donnerstag, 05.03.2020, 13.26 Uhr: In Braunschweig wurde eine Frau positiv auf das Coronavirus getestet. Offenbar hat sich die Frau, die sich nun in häuslicher Quarantäne befindet, im Urlaub auf den Kanaren angesteckt und nach ihrer Rückkehr leichte Symptome entwickelt.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Zahl der Infizierten steigt weiter

Update vom Donnerstag, 05.03.2020, 10.56 Uhr: In Stade ist ein Lehrer mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des gleichnamigen Landkreises, verspürte der Mann am Montag grippeähnliche Symptome. Da er zuletzt am Freitag (28.02.2020) in der Schule gewesen sei, hält das Vincent-Lübeck-Gymnasium einen Unterrichtsausfall allerdings nicht für nötig. Eltern von jüngeren Schülern sowie Schülern der oberen Jahrgangsstufe wird jedoch freigestellt, ob sie zur Schule gehen.

Auch in Rotenburg (Landkreis Rotenburg Wümme) bestätigte sich der Verdacht bei zwei Patienten. Sie hatten bereits auf dem Rückweg aus Südtirol erste Symptome gezeigt und sich selbst vorsichtshalber in Quarantäne begeben.

Wie die Region Hannover mitteilt, hat sich auch ein 64-jähriger Mann aus Uetze mit dem Virus infiziert. Bei dem Mann handelt es sich um eine enge Kontaktperson des ersten Corona-Patienten aus dem Orsteil Eltze. Daher sei er bereits am vergangenen Sonntag (01.03.2020) unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Es handelt sich dabei um den dritten bestätigten Fall in Uetze.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Zwei weitere Fälle

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 16.55 Uhr: Im Emsland in der Grafschaft Bentheim ist nun auch ein 30-Jähriger infiziert. Wie der Landkreis angibt, befindet der Mann sich zusammen mit seiner Frau, seiner Tocher und weiteren Familienangehörigen in häuslicher Quarantäne. Damit steigt die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in Niedersachsen auf 7.

Bislang habe der Mann nur Symptome wie bei einer leichten Erkältung, heißt es. Da der Mann in einem grenzüberschreitenden Gewerbegebiet arbeitet, wird vermutet, dass sich der 30-Jährige im niederländischen Coevorden mit dem Coronavirus angesteckt hat. 

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 15.03 Uhr: Ein 44-Jähriger aus Oldenburg ist ebenfalls mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Der Mann befinde sich derzeit in häuslicher Quarantäne, so die Stadt Oldenburg.

Seine Ehefrau wurde bereits negativ getestet, die Testergebnisse der beiden Kinder stehen allerdings noch aus. Ende Februar hatte die Familie in Langenberg bei Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) Karneval gefeiert. Es handelt sich dabei um den sechsten Fall in Niedersachsen.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Fünfter Fall bestätigt

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 14.02 Uhr: Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, konnte das Coronavirus nun auch bei einer 32-jährigen Frau aus Westoverledingen (Landkreis Leer) nachgewiesen werden. Sie befindet sich isoliert in einer Klinik in Papenburg im Emsland, ihr Zustand sei stabil.

Den Angaben zufolge werden nun sämtliche Kontaktpersonen sowie die Infektionskette ermittelt. Der Lebensgefährte der Frau befindet sich zu Hause in Quarantäne.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Messe verschoben

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 11.49 Uhr: In den vergangenen Wochen hatten die Organisatoren der Hannover Messe intensiv die Lage zum neuartigen Coronavirus beobachtet, nun trafen sie eine Entscheidung: Wegen der anhaltenden Ausbreitung der Krankheit wird die weltgrößte Industrieschau verschoben.

Das Branchentreffen mit rund 6.000 Ausstellern aus 70 Ländern soll nicht wie geplant vom 20. bis 24. April, sondern jetzt vom 13. bis 17. Juli stattfinden. Dies teilte die Deutsche Messe AG am Mittwoch (04.03.2020) mit.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Neue Fälle bestätigt

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 08.34 Uhr: Vier Menschen haben sich nun in Niedersachsen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Nachgewiesen wurde das Virus jetzt auch bei einem 21-Jährigen aus dem Landkreis Ammerland, der sich laut niedersächsischem Gesundheitsamt die vergangenen Tage bei seiner Mutter in Oldenburg aufgehalten hat.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der 21-Jährige in Palenberg bei Heinsberg in Nordrhein-Westfalen Karneval gefeiert und sich vermutlich dort angesteckt. Nach Angaben des Landkreises gibt es dort sechs weitere Kontaktpersonen. Der junge Mann werde medizinisch betreut und ist in gutem Zustand. Die Behörden seien auf der Suche nach Kontaktpersonen des Patienten.

Bei dem Erkrankten aus Cuxhaven seien die Hintergründe eine Reise nach Norditalien. Der infizierte 63-Jährige aus Uetze ist eine Kontaktperson des ersten Coronavirus-Patienten im Land. 

Coronavirus (Sars-CoV-2): Vier bestätigte Fälle in Niedersachsen

Update vom Mittwoch, 04.03.2020, 07.57 Uhr: Nachdem bei einem 68-jährigen Mann aus dem Raum Hannover vergangene Woche das Coronavirus nachgewiesen wurde, gibt es nun weitere bestätigte Fälle.

Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind derzeit vier Menschen in Niedersachsen nachweislich infiziert. Neu bestätigt wurden zwei Fälle, je einer im Landkreis Ammerland und im Kreis Cuxhaven, sowie ein weiterer Fall in Uetze. Die Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne. 

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Land will regionale Behandlungszentren einrichten

Update vom Dienstag, 03.03.2020, 08.02 Uhr: Um eine Ausbreitung des Coronavirus in Niedersachsen zu verhindern, will das Bundesland nun regionale Behandlungszentren einrichten. Das stellte die Koordinierungsgruppe der Landesregierung am Montag (02.03.2020) als wichtigsten Punkt in einem Maßnahmenkatalog vor. 

Mit den Zentren sollen Allgemeinmediziner entlastet werden. Dort könnten Proben von Patienten genommen werden, außerdem werde damit Schutzkleidung für das medizinische Personal möglichst effizient genutzt.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Keine weiteren Fälle in Region Hannover

Update vom Sonntag, 01.03.2020, 18.15 Uhr: Nachdem sich ein 68-jähriger Mann aus Uetze in Niedersachsen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatte, ist nun klar, dass es keine weiteren Fälle in der Region Hannover gibt.

Einige Untersuchungsergebnisse stehen aber noch aus, teilte die Region Hannover am Sonntag mit. Aus Sicherheitsgründen werde am Montag (02.03.2020) der Unterricht an zwei Grundschulen in Uetze ausfallen. Auch eine Kindertagesstätte im Ortsteil Eltze bleibe geschlossen. Über eine mögliche weitere Schließung werde kurzfristig entschieden.

Der Infizierte aus Uetze (Niedersachsen) war zuvor mit seiner Ehefrau auf einer Busreise nach Südtirol gewesen, insgesamt seien 47 Menschen vor allem aus Sachsen dabei gewesen. Auch das Busunternehmen sei aus Sachsen.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Nach erstem Fall – Neun weitere Verdachtsfälle

Update vom Sonntag, 01.03.2020, 13.24 Uhr: In Niedersachsen wurde am Samstag (29.02.2020) der erste Coronavirus-Fall bestätigt. Ebenfalls gibt es neun neue Verdachtsfälle, bei denen es sich überwiegend um Personen aus dem sozialen Umfeld des 68-Jährigen handelt.

Nach der Bestätigung der ersten Infektion in Niedersachsen hat Gesundheitsministerin Carola Reimann vor Panik gewarnt. Das Virus sei in Niedersachsen angekommen, sagte die SPD-Politikerin am Sonntag (01.03.2020). “Das lässt sich nicht beschönigen, ist aber auch kein Grund zur Panik”, betonte sie. Der Fall des 68-Jährigen aus Uetze (Raum Hannover) sei ein Einzelfall. 

Coronavirus (Sars-CoV-2): Erster Fall in Niedersachsen – 68-Jähriger stammt aus der Region Hannover

Update von Sonntag, 01.03.2020, 10.59 Uhr: Das Coronavirus (Sars-CoV-2) breitet sich in Deutschland weiter aus. Nun gibt es auch einen ersten Corona-Fall in Niedersachsen. Die Region Hannover hat am Samstagabend einen Fall bestätigt. Bei einem 68-jährigen Mann aus Uetze wurde der Virus nachgewiesen. Er hatte sich zuvor in Norditalien aufgehalten.

Update von Freitag, 28.02.2020, 19.06 Uhr: In Deutschland breitet sich das Coronavirus immer weiter aus. In Niedersachsen gibt es aktuell noch keine Infizierten, alle bisherigen Verdachtsfälle haben sich nicht bestätigt. Trotzdem herrscht Wachsamkeit.

Um sich auf den Erstfall vorzubereiten, haben die Universität, die Universitätsmedizin Göttingen und die Private Hochschule Göttingen (PFH) einen Krisenstab eingerichtet, wie hna.de* berichtete. Die Uni bewilligt zurzeit keine Dienstreisen in als gefährlich eingestufte Regionen. Ähnlich geht auch die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) vor. 

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Niedersachsen: Entwarnung nach Verdachtsfall an Uni-Medizin Göttingen 

Update, 28.02.2020, 18.40 Uhr: Der Coronavirus-Verdachtsfall an der Uni-Medizin Göttingen (Niedersachsen) vom Freitag (28.02.2020) hat sich nicht bestätigt. Stefan Weller, Pressesprecher der Universitätsmedizin Göttingen, hat am Abend Entwarnung gegeben.

Erstmeldung, 28.02.2020, 16.48 Uhr: An der Universitätsmedizin Göttingen in Niedersachsen gibt es offenbar einen aktuellen Coronavirus-Verdachtsfall. Derzeit wird geprüft, ob es sich tatsächlich um das Coronavirus handelt. Die entsprechenden Untersuchungen laufen.

Das wurde am Freitag (28.02.2020) bekannt. Bislang hatte es seit Anfang des Jahres neun weitere Verdachtsfälle an der Göttinger Klinik gegeben. Alle waren bisher negativ.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Göttingen: So werden Verdachtsfälle in der Uni-Medizin aufgenommen

Laut Stefan Weller, Pressesprecher der Uni-Medizin Göttingen, läuft die Aufnahme als Verdachtsfall folgendermaßen ab: Der Patient wird vom Hausarzt als Verdachtsfall auf Coronavirus (Sars-CoV-2) an die UMG in Niedersachsen überwiesen und idealerweise vorher telefonisch angekündigt.

Die Aufnahme erfolgt in der Notaufnahme über einen sogenannten Infektionsschutzraum, der speziell für die Aufnahme potenziell infektiöser Patienten eingerichtet ist.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Göttingen: Personal der Uni-Medizin unterliegt strengen Sicherheits-Vorkehrungen

Das Personal der Notaufnahme in der Uni-Medizin Göttingen (Niedersachsen) schleust sich über einen getrennten Eingang ebenso in den Raum ein und legt in der Schleuse die entsprechende Vollschutzkleidung inklusive Atemschutzmaske, Kittel und Handschuhe an. So soll eine Übertragung mit dem Coronavirus aus China verhindert werden.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Göttingen: Verdachtsfälle werden zunächst im Infektionsraum behandelt

Verdacht auf Coronavirus (Sars-CoV-2) aus China in Niedersachsen: Erstdiagnostik und -Behandlung findet dann in dem Infektionsraum statt. Sofern eine Indikation zur stationären Aufnahme besteht, erfolgt die stationäre Aufnahme auf der Infektionsstation des Hauses. 

Der Transport erfolgt unter Einhaltung der genannten Infektionsschutzmaßnahmen, eine Gefährdung von Personal, Besuchern oder anderer UMG-Patienten sei ausgeschlossen.

Coronavirus (Sars-CoV-2) in Göttingen: Auswirkungen auf Unternehmen

Der Coronavirus (Sars-CoV-2) wirkt sich in Niedersachsen auch auf regionale Unternehmen aus. So auch auf die Sartorius AG mit Stammsitz in Göttingen. Das global agierende Unternehmen hat acht Vertriebsniederlassungen und zwei Produktionsstätten im asiatischen Raum. Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzberg erklärt gegenüber der HNA*, dass er für sein Unternehmen auch Vorkehrungen für den Coronavirus getroffen habe. Unter anderem habe er alle Flüge nach China gestrichen*.

Auch in Northeim bei Göttingen in Niedersachsen haben sich bereits Ende Januar Firmen auf den Coronavirus* (SARS-CoV-2) vorbereitet: Der Continental-Konzern schränkt Mitarbeiter-Reisen von und nach China ein. Auch der Northeimer Standort von Contitech ist davon betroffen.

In Kassel werden auch Vorkehrungen für den Coronavirus getroffen. 

Mittel gegen das Coronavirus gefunden? Forscher aus Göttingen verkünden Neuigkeiten.

Corona-Verdacht: InterCity-Express endet in Braunschweig.

Von Bernd Schlegel und Thomas Kopietz

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Rubriklistenbild: © Marcel Kusch / dpa

Source: hna.de

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