Coronavirus: Maskenpflicht? Laschet legt sich mit Söder an! – Der Westen

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Auch im restlichen Europa und der Welt ist das Virus das bestimmende Thema.

Mehr als 2.000 Menschen sind bereits in Deutschland an den Folgen des Coronavirus (Stand Mittwochmorgen) gestorben. Weltweit verloren über 82.000 Menschen ihr Leben.

Coronavirus in Deutschland, Europa und weltweit: Hier alle Infos im Newsblog

Auch wenn in manchen Ländern wie China allmählich das normale Leben wieder aufgenommen wird, gilt in Deutschland nach wie vor das Kontaktverbot. Schulen und Kitas sind dicht, viele Menschen sind in Kurzarbeit oder müssen Soforthilfe vom Bund beantragen.

Alle wichtigen Infos rund um das Coronavirus findest du In unserem News-Blog.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Hier die Corona-Karte mit den aktuellen Fallzahlen:

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Mittwoch, 8. April

13.55 Uhr: Fast 4.000 Tote im Iran

Im Iran sind mittlerweile fast 4.000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. 121 weitere Patienten seien der Erkrankung erlegen, damit steige die Zahl der Toten auf 3.993, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt 64.586 Menschen hätten sich mit dem Virus angesteckt.

13.30 Uhr: Über 700 Tote in der Schweiz

In der Schweiz ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf 705 gestiegen. Bei 22.789 Personen wurde das Coronavirus nachgewiesen.

13.15 Uhr: Mehr als 10.000 Infektionen in Afrika

Das Coronavirus breitet sich auch in Afrika aus. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Afrika sei auf mehr als 10.000 angestiegen, mehr als 500 Menschen seien gestorben, gab die WHO am Mittwoch bekannt. Nachdem das Virus den Kontinent erst sehr spät durch Reisende erreicht hat, breite es sich nun sehr schnell aus. Hilfsorganisationen warnen bereits vor einer drohenden Katastrophe schwersten Ausmaßes.

12.45 Uhr: WHO wehrt sich gegen Trump-Kritik

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwahrt sich gegen Kritik von US-Präsident Trump und seine Drohung, ihr die Mittel zu streichen. „Wir sind noch immer in der akuten Phase der Pandemie, daher ist jetzt nicht die Zeit, die Finanzierung zu verringern“, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, am Mittwoch in Genf.

Bruce Aylward, ein führender Berater des WHO-Generaldirektors, wies Trumps Kritik zurück, die WHO sei „China-zentriert“. Es sei sehr wichtig, mit den Chinesen zusammenzuarbeiten, um den frühen Ausbruch zu verstehen. Das habe mit China im Besonderen nichts zu tun.

12.05 Uhr: Fast 760 weitere Tote in Spanien

In Spanien ist die Zahl der Corona-Toten binnen 24 Stunden um 757 auf 14.555 gestiegen. Außerdem seien 6.180 neue Ansteckungen registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Damit sei bei insgesamt 146.690 Menschen das Virus nachgewiesen worden.

11.30 Uhr: Briten-Premier Johnson noch immer auf der Intensivstation

Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen seiner Coronavirus-Infektion eine weitere Nacht auf der Intensivstation verbracht. „Wie ich höre, ist der Zustand des Premierministers stabil, es geht ihm gut, er ist optimistisch“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Edward Argar am Mittwoch dem Sender Sky News. >> MEHR ÜBER JOHNSONS ZUSTAND UND DIE EMOTIONALEN WÖRTER SEINES STELLVERTRETERS!

11.05 Uhr: Bundesregierung erlaubt 12-Stunden-Arbeitstag

Die Bundesregierung erlaubt für drei Monate Arbeitstage von bis zu zwölf Stunden, um in Notsituationen die Versorgung sicherzustellen. Arbeitsminister Hubertus Heil unterzeichnete eine Rechtsverordnung, mit der das Arbeitszeitgesetz bis Ende Juni gelockert wird, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus dem Arbeitsministerium erfuhr.

10.44 Uhr: Russland meldet Rekord bei Neu-Infektionen

In Russland ist die Zahl der bestätigten Virus-Infektionen den zweiten Tag in Folge um mehr als 1.000 gestiegen. Am Mittwoch meldeten die Behörden ein Plus von 1.175 Fällen – so viele wie noch nie zuvor an einem Tag. Insgesamt sind in Russland jetzt 8.672 Ansteckungen registriert. Offizielle Zahl der Todeszahl: 63.

10.12 Uhr: Sportverbot in Paris

Seit Mittwoch ist in Paris Sport im öffentlichen Raum verboten, so die Stadtverwaltung. Das Verbot gilt laut Bürgermeisterin Anne Hidalgo täglich von 10 bis 19 Uhr. Wer also beispielsweise Joggen will, muss entweder früh aufstehen und am Abend raus. Hidalgo: „Jede Art von Nachlässigkeit würde die kollektiven Anstrengungen gefährden.“

09.55 Uhr: Laschet kontert Söder! „Sehe keine Maskenpflicht für Deutschland“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kontert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezüglich einer Maskenpflicht! Er hat sich auch zu den Kommunalwahlen in NRW geäußert – und ob sie wegen des Coronavirus verschoben werden müssen. >> HIER KANNST DU DIE HINTERGRÜNDE LESEN!

09.10 Uhr: RKI-Präsident Wieler: „Positiver Trend!“

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat sich zuversichtlich über die Wirkung der Einschränkungen geäußert. „Es ist auf jeden Fall ein positiver Trend und den bringen wir natürlich zusammen mit den Maßnahmen“, sagte Wieler dem „Deutschlandfunk“. Wieler weiter: „Die Maßnahmen, die von den politischen Entscheidern eingeführt wurden, diese Maßnahmen helfen. Das ist gut.“ Er betonte jedoch auch, dass es sich lediglich um eine Momentaufnahme handele. Entwarnung könne noch nicht gegeben werden.

08.35 Uhr: Tui kriegt staatliche Milliarden-Hilfe

Der Weg für ein staatliches Hilfspaket an Tui ist frei. Mehrere Banken erklärten ihre Zustimmung zu einem vom Bund in Aussicht gestellten Kredit über 1,8 Milliarden Euro, teilte der weltgrößte Reiseanbieter am Mittwochmorgen in Hannover mit.

08.20 Uhr: EU-Entscheidung über Corona-Rettungspaket vertagt

Im Streit über ein milliardenschweres Corona-Rettungspaket haben die EU-Finanzminister vorerst kein Ergebnis vorgelegt, sondern sich auf Donnerstag vertagt. Dies teilte Eurogruppen-Chef Mario Centeno auf Twitter mit.

07.45 Uhr: Keine Einigung um Corona-Bonds

Auch nach stundenlangen Verhandlungen und einer Nachtsitzung der Euro-Finanzminister über Hilfen für Italien zeichnet sich am Mittwochmorgen noch kein Ergebnis ab. Im Vorfeld waren vor allem gemeinsame Anleihen umstritten. Aus Verhandlungskreisen hieß es, vor allem Italien und die Niederlande hätten sich verhakt. Dabei gehe es um die Auflagen für milliardenschwere Hilfskredite aus dem Rettungsfonds ESM. Diese sind in der Regel an Bedingungen geknüpft. Italien will aber wegen der immensen Belastungen durch die Pandemie keine Zusagen machen, andere Länder pochen auf strenge oder zumindest lasche Auflagen.

07.20 Uhr: Deutsche Post will Kurzarbeit einführen

Die Deutsche Post DHL will Kurzarbeit für 4.000 Mitarbeiter beantragen. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“. Der Konzern leidet unter den Maßnahmen zur Coronavirus-Eindämmung und der schlechten Auftragslage bei vielen Kunden. Brief- und Paketzusteller seien von den Maßnahmen bisher nicht betroffen, heißt es aus Unternehmenskreisen.

06.30 Uhr: Südkorea verschärft Einreisekontrolle für Ausländer

Südkorea will die Einreisebestimmungen für Ausländer weiter verschärfen, um das Coronavirus weiter einzudämmen. Premierminister Chung kündigte an, sogenannte Visa-Waiver-Programme mit Ländern für ein visumfreies Reisen vorläufig einzustellen. Auch sollen keine neuen Visa für Staatsbürger aus den Ländern ausgestellt werden, die wegen der Pandemie die Einreise von Besuchern aus Südkorea verbieten. Südkorea hat aktuell 200 Todesopfer zu beklagen.

06.07 Uhr: Bund schafft „Luftbrücke“ für Schutzmaterial aus China

Die Bundesregierung hat eine „Luftbrücke“ für Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung aus China nach Deutschland organisiert. Damit ist man in der Lage, täglich eine Passagiermaschine der Lufthansa für 25 Tonnen Fracht nach Shanghai zu schicken, wie die Deutsche Presse-Agentur vom Bundesgesundheitsministerium erfuhr. Hinzu kommen demnach weitere Transport-Optionen über das Verteidigungsministerium. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, flexibel auf Warenströme reagieren zu können.

05.44 Uhr: Coutry-Star Prine tot

Country-Star John Prine (73) ist in Folge einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Sänger und Songschreiber starb am Dienstag in einem Krankenhaus in Nashville (Tennessee), wie seine Familie laut der Zeitschrift „Rolling Stone“ mitteilte.

05.13 Uhr: Trump droht WHO mit Zahlungs-Stopp

Die USA denken darüber nach, ihre Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auszusetzen. Präsident Trump drohte damit während eines Briefings zur Coronavirus-Pandemie: „Ich sage nicht, dass wir es tun werden, wir werden es untersuchen und die Beendigung der Finanzierung prüfen.“ Schon zuvor hatte er der WHO schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des Virus vorgeworfen. Die Organisation werde zwar größtenteils von den USA finanziert, sei aber „China-zentrisch“.

04.54 Uhr: Hongkong verlängert Kontakteinschränkung

Hongkong verlängert ihre Vorkehrungen zur Eindämmung des Virus bis zum 23. April. Dabei geht es besonders um Kontakteinschränkungen. Nachtclubs, Schönheitssalons, Karaokebars und Kinos müssen weiter geschlossen bleiben. Auch öffentliche Versammlungen mit mehr als vier Teilnehmern bleiben verboten.

04.45 Uhr: EU-Verhandlungen weiter zäh

Die Verhandlungen der EU-Finanzminister haben sich in der Nacht zum Mittwoch in die Länge gezogen. Man mache Fortschritte, sei aber noch nicht am Ziel, twitterte der Sprecher der Eurogruppe, Luis Rego. Eine für den Abend vorgesehene Pressekonferenz wurde auf Mittwoch verschoben.

04.11 Uhr: Chinesische Großstadt Wuhan beendet Abschottung

Das einstige Epizentrum der Coronavirus-Pandemie darf erstmals wieder verlassen werden! Die chinesischen Behörden beenden nach 76 Tagen Abschottung der Großstadt Wuhan.

03.31 Uhr: Trauriger Rekord in den USA: Fast 2.000 Tote an einem Tag

In den USA ist innerhalb von 24 Stunden die weltweite Rekordzahl von fast 2000 Menschen an Coronavirus-Folgen gestorben. Laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität erlagen genau 1.939 Menschen. Es ist die höchste Zahl von Todesopfern, die seit Beginn der Ausbreitung des Erregers innerhalb eines Tages in einem Land verzeichnet wurde.

Dienstag, 7. April

23.55 Uhr: Twitter-Gründer Dorsey spendet eine Milliarde Dollar!

Twitter-Gründer Jack Dorsey (43) spendet eine Milliarde Dollar (920 Millionen Euro) für den Kampf gegen das Coronavirus. Die Summe entspreche 28 Prozent seines Vermögens, schrieb Dorsey am Dienstag. Das Geld solle zunächst für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie genutzt werden, schrieb Dorsey. Sobald Covid-19 besiegt sei, sollten die Mittel in Gesundheits- und Bildungsprojekte zugunsten von Mädchen investiert werden, außerdem in Projekte für ein universelles Grundeinkommen. „Warum jetzt? Der Bedarf wird immer dringender, und ich will die Auswirkungen zu Lebzeiten erleben“, schrieb der Internet-Unternehmer.

23.01 Uhr: Supermärkte befürchten Hamterkauf-Wahnsinn an Ostern

Das Oster-Wochenende steht vor der Tür. Das heißt für die Supermärkte: Es wird wohl noch mehr zu tun sein als in der Corona-Krise ohnehin schon. Was du beim Einkaufen in den kommenden Tagen beachten solltest, erfährst du hier.

22.26 Uhr: Hilfen für schwache Länder? EU-Verhandlungen stocken

Die Verhandlungen der EU-Finanzminister über Hilfen für finanziell schwächere Länder gestalten sich schwierig. Einig seien sich die Minister „weitgehend“ zu drei kurzfristigen Krisenmaßnahmen, hieß es aus Verhandlungskreisen. Dies sind Hilfen des Euro-Rettungsfonds ESM, Kredite der Europäischen Investitionsbank EIB für Firmen in Finanznöten und ein von der EU-Kommission vorgeschlagenes europäisches Kurzarbeitergeld. Weitere Diskussionen seien aber nötig über Wege, die Wirtschaft in Europa langfristig wieder auf die Beine zu bekommen.

Hier fordert insbesondere das hart von der Corona-Krise und gleichzeitig hoch verschuldete Italien gemeinsame Anleihen der Mitgliedstaaten. Neben Italien wollten solche Euro- oder Corona-Bonds auch Italien, Spanien, Griechenland sowie kleinere Länder wie Malta oder Luxemburg. Abgelehnt würden sie weiter von Deutschland und den Niederlanden, aber auch von Österreich, Schweden und den baltischen Staaten.

21.42 Uhr: Bedingungsloses Grundeinkommen: HIER wird es umgesetzt

Wegen des Coronavirus ist ein Land in Europa bereits unmittelbar davor, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Hier alle Hintergründe!

21.01 Uhr: Deutschland überschreitet Marke von 100.000 Infizierten

Deutschland hat am Dienstag die Marke von 100.000 infizierten Menschen übertroffen. Mehr als 1.900 Menschen sind in Deutschland bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Weltweit infizierten sich bisher mehr als 1,4 Millionen Menschen mit dem Coronavirus. Mehr als 80.000 Menschen starben.

20.37 Uhr: Weiteres Formel-1-Rennen abgesagt

Die Formel 1 wird von der Corona-Pandemie immer stärker eingebremst und muss nun auch das als neunten Saisonlauf geplante Kanada-Rennen verschieben. Die Veranstalter des für den 14. Juni angesetzten WM-Laufs in Montréal gaben am Dienstag die Verschiebung des Grand Prix auf unbestimmte Zeit bekannt. Zuvor waren bereits die Gastspiele in Australien, Bahrain, Vietnam, China, den Niederlanden, Spanien, Monaco und Aserbaidschan abgesagt oder verlegt worden. Eigentlich standen im Rennkalender für dieses Jahr 22 Grand Prix, das wäre ein Rekord gewesen. Inzwischen ist offen, ob die Saison überhaupt noch beginnen kann.

19.51 Uhr: Lage in New Jersey immer dramatischer

Im US-Bundesstaat New Jersey verschärft die Corona-Krise sich immer mehr. Mittlerweile sind mehr als 44.000 Menschen am Coronavirus erkrankt und mehr als 1.200 Menschen gestorben – bei knapp 9 Millionen Einwohnern.

Zum Vergleich: In Deutschland, wo das Coronavirus auch noch um einiges früher ausbrach, gab es bisher 105.000 Infizierte und 1.900 Tore – allerdings bei 83 Millionen Einwohnern.

19.26 Uhr: England sorgt sich um Johnson – und ist über Hass-Kommentar geschockt

Während ganz England sich um Premierminister Boris Johnson sorgt, fiel eine Bürgermeisterin mit einem fiesen Hass-Kommentar auf. Eine ganze Nation ist empört (hier alle Einzelheiten).

18.38 Uhr: Heftige Vorwürfe gegen Donald Trump

Ein ranghoher Berater von US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge bereits Ende Januar vor einer Coronavirus-Pandemie gewarnt, in deren Folge Hunderttausende Amerikaner ums Leben kommen könnten. Die Bevölkerung in den USA wäre dem Virus „schutzlos“ ausgeliefert, weil es bislang weder Immunität noch eine Impfung dagegen gebe, schrieb Trumps Handelsberater Peter Navarro demnach an den Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses. Trump selbst beteuerte noch bis Anfang März öffentlich, das Virus sei für die USA kein Grund zur Sorge.

In einem zweiten Schreiben an Trump vom 23. Februar warnte Navarro, bis zu 100 Millionen Amerikaner könnten sich mit dem neuartigen Coronavirus infizieren und bis 1,2 Millionen Menschen könnten sterben. Dadurch würde wirtschaftlicher Schaden in Höhe von Billionen US-Dollar entstehen, warnte Navarro der Webseite „Axios“ zufolge. Ein ranghoher Beamter erklärte demnach, viele in der Regierung seien zunächst in Bezug auf Navarros Schreiben skeptisch gewesen.

Die Folge: In den USA gab es bis Dienstagmittag rund 370 000 bekannte Infektionen mit dem neuartigen Erreger Sars-CoV-2. Mehr als 11 000 Menschen sind infolge der vom Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, wie Daten der Universität Johns Hopkins zeigten. Die Arbeitslosenquote ist in die Höhe geschnellt, die Wirtschaft befindet sich im Sinkflug.

17.35 Uhr: Lufthansa schließt Germanwings

Lufthansa stellt den Flugbetrieb ihrer Tochter Germanwings ein. Wegen der Corona-Krise will das Unternehmen größere Umstrukturierungsmaßnahmen durchführen. Die Schließung von Germanwings ist eine dieser Maßnahmen. Ein großer Teil der Germanwings-Mitarbeiter soll in der Lufthansa-Gruppe weiter beschäftigt werden.

Neben der Schließung von Germanwings will Lufthansa zudem bei den meisten anderen Flugbetrieben des Unternehmens die Kapazitäten deutlich verringern.

16.26 Uhr: Schwerkranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen

Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn genehmigt, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte. Der Wirkstoff wurde von einem US-Pharmaunternehmen ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt. Es gebe erste Anzeichen für eine Wirksamkeit auch gegen das Coronavirus, hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA vergangenen Freitag festgestellt und einen Einsatz des Mittel für Schwerkranke ohne Behandlungsalternative („Compassionate use“) empfohlen. Dem folgte die deutsche Behörde.

15.40 Uhr: Spahn: Keine Rückkehr zur Normalität nach Ostern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erteilte einer vollständigen Rückkehr in die Normalität nach Ostern eine Absage. „Es wird nicht sofort wieder alles so sein wie vorher“, sagte der CDU-Politiker. „Wenn, dann geht es um eine schrittweise Rückkehr in den Alltag“, sagte Spahn: „Die Lage ist nach wie vor ernst.“ Die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten zunächst bis zum 19. April.

14.20 Uhr: WHO warnt vor zu früher Aufhebung von Corona-Maßnahmen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer zu frühen Aufhebung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Andernfalls könne es zu einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen kommen, sagt WHO-Sprecher Christian Lindmeier. Das sei einer der wichtigsten Punkte im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus.

14.00 Uhr: Zustand von Boris Johnson „stabil“

Der Zustand des britischen Premierministers Boris Johnson sei laut einem Regierungssprecher „stabil“. Er werde allerdings weiterhin auf der Intensivstation behandelt.

13.20 Uhr: Söder erwartet Maskenpflicht in Deutschland

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwartet eine Maskenpflicht. „Natürlich wird es am Ende eine Form von Maskenverpflichtung geben“, sagte er am Dienstag in München im Anschluss an eine Kabinettssitzung. Dies sehe er als hochwahrscheinlich an.

12.55 Uhr: Neue Hoffnung aus deutschem Labor – Ärzte können möglicherweise bald …

Noch gibt es keine Impfung gegen das Coronavirus. Forscher arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer Lösung. Aber es gibt Hoffnung: Nun kommt eine neue Methode im Kampf gegen das Coronavirus aus Deutschland. >> HIER KANNST DU LESEN, WIE DER AKTUELLE STAND AUSSIEHT!

12.40 Uhr: Baden-Württemberg: Bewohner dürfen Pflegeheime nicht mehr verlassen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat mit den Ministern aus dem Südwesten über die aktuelle Lage beraten. Die Landesregierung informiert jetzt über die Ergebnisse – es soll härtere Ausgangsbeschränkungen für Bewohner von Pflegeheimen geben. So sollen Bewohner ihre Pflegeheime vorerst nicht mehr verlassen.

12.05 Uhr: Spanien meldet 734 Tote in 24 Stunden

In Spanien sind erstmals seit fünf Tagen wieder mehr Menschen binnen 24 Stunden infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben. 743 weitere Patienten seien der Lungenkrankheit erlegen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt starben damit bisher 13.798 Menschen. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg auf 140.510.

11.45 Uhr: Ethikrat begrüßt Debatte über Lockerung von Corona-Regeln

Der Deutsche Ethikrat hat die Debatte über eine Lockerung der Coronavirus-Beschränkungen im öffentlichen Leben begrüßt. „Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen. Aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken“, sagte der Chef des Gremiums, der Theologe Peter Dabrock, am Dienstag. „Alles andere wäre ein obrigkeitsstaatliches Denken, das bei uns nicht verfangen sollte und mit dem man das so notwendige Vertrauen der Bevölkerung nicht stärken würde“, so Dabrock.

11.25 Uhr: Über 1.800 Tote! Corona-Horror in Deutschland

Laut der renommierten Johns-Hopkins-Universität sind in Deutschland bislang 1.810 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Über 103.000 Personen sind infiziert.

11.06 Uhr: Japan ruft Notstand aus

Japans Regierungschef Shinzo Abe hat den Notstand für Tokio und sechs andere Provinzen ausgerufen. Die Maßnahme tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 6. Mai für Tokio, die drei Nachbarprovinzen Chiba, Kanagawa und Saitma sowie Osaka, Hyogo und Fukuoka. Damit dürfen die Behörden die Bürger anweisen, in ihren Häusern zu bleiben, sowie die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen verordnen.

10.45 Uhr: Spanien: Zwei Millionen Schutzmasken aus Lagerhalle gestohlen

Unfassbarer Coup in Spanien! Im Pilgerort Santiago de Compostela ist eine Lagerhalle für Schutzmasken und anderes Material komplett verwüstet worden. Als Tatverdächtigen nahm die Polizei einen Unternehmer fest. Er wird beschuldigt, das Diebesgut im Gesamtwert von fünf Millionen Euro in Portugal verkauft zu haben. Der Mann sei dem Richter vorgeführt und anschließend unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden.

10.30 Uhr: Merz stärkt Bundesregierung den Rücken

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat sich nach seiner überstandenen Coronavirus-Infektion hinter die Arbeit der Bundesregierung gestellt. „Es gab ja eine sehr schwierige Phase vor der Krise. Es gab sehr schlechte Wahlergebnisse“, sagte der 64-jährige Sauerländer, der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz ist, am Dienstag in RTL. „Aber das ist jetzt vorbei, in der Krise muss die Bevölkerung hinter der Regierung stehen. Und das gilt für mich auch.“

10.00 Uhr: RKI-Chef: Noch keine Entspannung

Der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Dienstagüber die Corona-Entwicklung in Deutschland: „Von einer Entspannung kann noch nicht ausgegangen werden – Schwankungen sind immer möglich.“

09.15 Uhr: Altmaier warnt vor Lockerung der Corona-Maßnahmen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat davor gewarnt, sich in der Debatte um eine mögliche Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen nach Ostern unter Druck setzen zu lassen. Im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte Altmaier am Dienstag, „dass wir jetzt, so kurz vor dem Schluss, nicht schwach werden dürfen“. Die Bundesregierung werde „die Nerven behalten“ und dann über eine Lockerung der Maßnahmen entscheiden, wenn die Datengrundlage eine Entscheidung zulasse, sagte Altmaier. „Das ist jetzt nicht der Fall.“

08.15 Uhr: Robert-Koch-Institut: Neu-Infektionen wieder stärker gestiegen

In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen und der infolge einer Ansteckung verstorbenen Patienten wieder stärker angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 99.225 bestätigte Infektionsfälle, das ist ein Anstieg binnen 24 Stunden um 3.834. Die Zahl der verstorbenen Patienten stieg um 173 auf 1.607. Am Montag lag der Anstieg hier noch bei 92 Todesfällen binnen 24 Stunden.

07.45 Uhr: Philippinen verlängern Ausgangsbeschränkungen

Die Philippinen haben die Ausgangsbeschränkungen um zwei Wochen bis zum 30. April verlängert. Der Schritt werde dem Land mehr Zeit geben, die Zahl der Tests zu erhöhen, sagte der zuständige Regierungsbeamte Karlo Nograles in Manila. Er warnte: „Wir haben den Höhepunkt der Infektionen noch nicht erreicht.“ In dem südostasiatischen Inselstaat haben die Gesundheitsbehörden bislang 3.660 bestätigte Fälle von Covid-19-Infektionen gemeldet, 163 Infizierte starben.

07.20 Uhr: Generalinspekteur warnt: Auslandseinsätze müssen weiterlaufen

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn (60), hat davor gewarnt, Auslandseinsätze der deutschen Streitkräfte wegen des Coronavirus in Frage zu stellen. Zorn gegenüber dem „RND“: „Die Sicherheitslage in den Einsatzländern verändert sich durch Corona nicht zum Positiven. In allen Krisengebieten sind die destabilisierenden Gruppen unverändert aktiv. Die Bedrohung hat nicht abgenommen. Es wäre fatal, das aus dem Auge zu verlieren. Ansonsten könnte ein gefährliches Vakuum entstehen.“

06.45 Uhr: Polizisten bei Corona-Kontrolle angegriffen und bedroht

Bei einer Corona-Kontrolle sind in Mögglingen (Baden-Württemberg) Polizisten angegriffen und beleidigt worden. Nach Angaben der Polizei erhielten die Beamten am Montag einen Zeugenhinweis und kontrollierten daraufhin die Wohnung eines 19-Jährigen. Vor Ort rebellierten er und seine Freundin (18), wurden aggressiv und beleidigten die Polizisten.

Die junge Frau hustete den Angaben zufolge provokant in die Richtung der Beamten, hielt den Sicherheitsabstand nicht ein. Als sie dann auch noch zum Schlag ausholte, fixierten die Beamten sie. Der Wohnungsinhaber bedrohte den Polizisten daraufhin mit dem Tod, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. In der Wohnung wurden vier weitere Personen angetroffen, die wie die Freundin nicht dort gemeldet sind.

05.45 Uhr: Italien will Milliarden-Programm für Konjunktur auflegen

Italien will mit einem Konjunkturprogramm im Volumen von 400 Milliarden Euro gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vorgehen. Es handle sich um das größte Staatsprogramm in der Geschichte des Landes, sagte Regierungschef Giuseppe Conte (55) in einer Fernsehansprache. Die Hälfte der Hilfen soll an exportorientierte Unternehmen fließen, deren Umsätze in den vergangenen Wochen eingebrochen sind. Es werde bald „einen neuen Frühling für Italien“ geben, sagte Conte voraus.

05.00 Uhr: Quarantäne in Jessen (Sachsen-Anhalt) beendet

Die Bewohner der Jessener Stadtteile Jessen und Schweinitz dürfen sich wieder in der Öffentlichkeit bewegen. Die verhängte Quarantäne lief am Montagabend um 20 Uhr aus. Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) verließen die Kontrollstationen an den Ein- und Ausfahrtsstraßen, kurz darauf rollte der Verkehr wieder. Eine Straßenbaufirma machte sich daran, die acht Kontrollstationen nacheinander abzubauen. Bis zum Mittag sollten alle Ein- und Ausfahrten wieder frei sein.

03.50 Uhr: New York: Leichen sollen in Stadtparks begraben werden

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo (62) sieht für den Bundesstaat New York Licht am Ende des Tunnels. Zwar sei die Zahl der Vestorbenen auf 4.758 gestiegen, dies liege jedoch im Bereich vergangenen Tage, sagte Cuomo am Montag. Zudem sei die Zahl der neu in die Krankenhäuser gekommenen Patienten deutlich zurückgegangen. Die Zahl der positiv Getesteten liege bei mehr als 130.000.

Wegen der vielen Toten in New York überlegt die Millionenmetropole sogar, Leichen vorübergehend in Stadtparks zu begraben. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Stadtrats, Mark Levine, schrieb am Montag bei Twitter, die Leichenhäuser und Friedhöfe der Stadt seien mit einer Situation wie bei einem „anhaltenden 11. September“ konfrontiert. Falls nötig, würde man „mit „vorübergehenden Bestattungen“ beginnen.

03.15 Uhr: UN-Sicherheitsrat tagt

Der UN-Sicherheitsrat will sich am Donnerstag zum ersten Mal mit den Auswirkungen der Krise auf die internationale Sicherheit beschäftigen. UN-Generalsekretär António Guterres (70) soll die 15 Mitglieder in einer virtuellen, für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Sitzung über die Lage unterrichten. Das teilte die Dominikanische Republik, die gerade die Präsidentschaft im UN-Gremium innehat, am Montagabend mit. Zuletzt war Kritik wegen des offenbaren Stillstands im Sicherheitsrat aufgekommen, der zur Corona-Krise bisher keine gemeinsame Haltung gefunden hat.

00.17 Uhr: Bund zahlt Firmen Produktionsumstieg auf Schutzmasken

Die Bundesregierung wird Firmen teilweise den Umstieg auf die Produktion von Schutzmasken bezahlen. Das geht aus einem Beschluss des Corona-Kabinetts am Montag hervor. Die maximale Förderung pro Anlage wird auf zehn Millionen Euro begrenzt. Voraussetzung ist, dass die Produktion mit der geförderten Anlage noch 2020 beginnt und das Vlies bis Ende 2023 ausschließlich an Firmen verkauft wird, die medizinische Schutzmasken in Deutschland oder der EU produzieren. Das Wirtschaftsministerium will dafür zunächst 40 Millionen Euro bereitstellen. Man rechne mit drei bis vier Monaten bis zum Beginn der Produktion, heißt es weiter.

Montag, 6. April

22.48 Uhr: Todesfälle in Italien und Frankreich stark angestiegen

Nach einem zweitägigen Abwärtstrend sind die Covid-19-Todesfälle in Italien wieder stark angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 636 Todesfälle verzeichnet, nachdem diese Zahl einen Tag zuvor noch auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Wochen gesunken war, wie der Zivilschutz am Montag mitteilte.

Derweil meldete Frankreich die bislang höchste tägliche Todeszahl seit Beginn der Pandemie. Innerhalb von 24 Stunden seien 833 Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit.

„Wir haben das Ende des Epidemie-Anstiegs noch nicht erreicht“, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran.

22.21 Uhr: Mai-Demos trotz Corona-Krise?

Kommt es am 1. Mai in Berlin und Hamburg trotz der Corona-Krise zu den alljährlichen Demonstrationen? Momentan ist das Versammlungsverbot in Berlin bis zum 19. April angesetzt, in Hamburg bis zum 30. April. Dass die Verordnungen verlängert werden, ist nicht unwahrscheinlich. In Berlin kündigte ein Bündnis mehrerer autonomer Gruppen trotzdem bereits Pläne an, berichtet die „taz“. In Berlin und Hamburg hatte es bei Demos am 1. Mai regelmäßig heftige Krawalle gegeben.

21.57 Uhr: Österreich und Dänemark kündigen erste Lockerungen des Shutdowns an

Gute Nachrichten von Deutschlands Nachbarn im Süden und Norden! In Österreich sollen nach der Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten am 14. April dann ab Anfang Mai alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen. In Dänemark sollen in einem ersten Schritt Kinderkrippen, Kindergärten sowie die unteren Jahrgangsstufen null bis fünf von Schulen am 15. April wieder geöffnet werden. Beide Länder betonen jedoch, dass sie zu einem Shutdown zurückkehren, sobald sie merken, dass die Zahl der Infizierten wieder ansteigt. Das komme Eltern zugute, die im Homeoffice dadurch mehr Ruhe bekämen.

21.22 Uhr: Boris Johnson auf Intensivstation

Der am Coronavirus erkrankte britische Premierminister Boris Johnson wurde auf eine Intensivstation verlegt. Wie der “Guardian” berichtet, hatte Johnsons Zustand sich im Laufe des Montag verschlechtert. Der 55-Jährige sei bei Bewusstsein. Die Verlegung auf die Intensivstation sei auch eine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass er beatmet werden muss.

21.05 Uhr: Welt blickt neidisch nach Deutschland

In der Corona-Krise erhält Deutschland derzeit Lob aus aller Welt. Das hat einen ganz bestimmten Grund (hier alle Einzelheiten).

20.39 Uhr: Lob für Angebot der Deutschen Bahn

In der Corona-Krise erhält die Deutsche Bahn derzeit großes Lob. Das Unternehmen lässt im Fernverkehr aktuell 75 Prozent der Züge fahren, im Nahverkehr knapp 70 Prozent – und das, obwohl die Züge nur zwischen 10 und 15 Prozent ausgelastet sind. Bahnchef Richard Lutz stellte in einer Telefonkonferenz mit Journalisten klar, dass die Deutsche Bahn in der Krise erhebliche Verluste machen werde. „Aber an eine weitere Reduzierung unseres Angebots ist nicht gedacht“, so Lutz. Die Bahn wolle sicherstellen, dass Reisende selbst in stark nachgefragten Zügen keine Sorgen haben.

20.11 Uhr: Mehr als 10.000 Tote in den USA

In den USA sind inzwischen mehr als 10 000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Die Zahl der bekannten Infektionen stieg bis Montagnachmittag (Ortszeit) auf rund 350 000, deutlich mehr als in jedem anderen Land der Welt. Das geht aus Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins hervor.

Der oberste Gesundheitsbeamte in den USA, Jerome Adams, hatte die Amerikaner bereits auf einen Anstieg der Todeszahlen eingestimmt. „Dies wird die härteste und traurigste Woche im Leben der meisten Amerikaner sein“, sagte Adams am Sonntag dem Sender Fox News. „Dies wird unser Pearl Harbor-Moment sein, unser 9/11-Moment – nur wird es nicht begrenzt auf einzelne Orte, sondern im ganzen Land passieren.“

19.39 Uhr: dm bietet Express-Abholung wegen Corona-Krise in ganz Deutschland an

Der Drogeriemarkt dm bietet wegen der Coronavirus-Pandemie seine Express-Abholung jetzt deutschlandweit an. Zuvor hatte das Karlsruher Unternehmen den Service in München erprobt. Damit sollen sich Warteschlangen und -zeiten in den Geschäften verkürzen, teilte der Vorsitzende der dm-Geschäftsführung, Christoph Werner, am Montag mit. Zuvor berichtete die „Lebensmittel-Zeitung“ darüber. Kunden bestellen die Ware online und können sie spätestens sechs Stunden später in ihrer Filiale abholen. Beim Bestellvorgang können die Kunden sehen, ob die gewünschten Artikel in dem gewählten Markt für den Service verfügbar sind.

19.14 Uhr: Wissenschaftlerin über Corona-Diskussion verärgert

Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim (“Quarks & Co.”/WDR) ist in der Corona-Krise über eine ganz bestimmte Diskussion enorm verärgert. „Die Corona-Krise geht gerade erst richtig los“, schimpfte die Moderatorin. Hier gibt’s ihre deutliche Ansage im Wortlaut!

18.46 Uhr: Norwegen bekommt das Coronavirus offenbar unter Kontrolle

Die norwegische Regierung hat die Verbreitung des neuartiges Coronavirus in ihrem Land nach eigenen Angaben unter Kontrolle gebracht. Neue Zahlen zeigten, dass jede mit dem Virus infizierte Person derzeit wahrscheinlich im Durchschnitt 0,7 andere Menschen damit anstecke, sagte Gesundheitsminister Bent Høie am Montagnachmittag auf einer Pressekonferenz in Oslo. Vor der Einführung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 habe dieser Wert noch bei 2,5 gelegen. „Das bedeutet, dass man die Corona-Epidemie unter Kontrolle bekommen hat“, sagte Høie. Von einer frühzeitigen Abkehr von den Corona-Maßnahmen riet er jedoch ab.

18.04 Uhr: Corona-Prämie für Pflegekräfte

Viele Pflegekräfte in Deutschland dürfen sich in der Corona-Krise auf eine Prämienzahlung freuen. Wie Ver.di bekanntgab, einigte die Gewerkschaft sich mit der Bundesvereinigung der Arbeitegeber in der Pflegebranche auf einen speziellen Tarifvertrag. Demnach sollen Vollzeitbeschäftigte in der stationären Langzeitpflege sowie ambulanten Pflege im Juli zusätzlich 1500 Euro erhalten. Teilzeitbeschäftigte bekommen einen Anteil, der sich an ihren geleisteten Arbeitsstunden orientiert.

17.48 Uhr: Mutter von Pep Guardiola an Corona gestorben

Die Mutter von Fußball-Trainer Pep Guardiola starb an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus. Hier gibt’s alle Infos!

17.11 Uhr: Die wichtigsten Thesen der Merkel-PK

  • Es wird vorerst keine bundesweite Atemschutz-Pflicht geben.
  • Wann der Shutdown gelockert werden kann, vermag derzeit noch niemand genau zu prognostizieren. Sicher ist nur, dass die Lockerung in vielen, kleinen Schritten erfolgen wird.
  • Berufspendler werden weiterhin problemlos die deutsche Grenzen überqueren können.
  • Deutschland will mit der eigenen Produktion von Atemschutzmasken beginnen – speziell für Krankenhauspersonal.

17.01 Uhr: Merkel zum Streit um die verschwunden Atemschutz-Masken

Im Streit um die verschollene Ladung von 200.000 Atemschutz-Masken für die Berliner Polizei hatte Innensenator Andreas Geisel am Montagmorgen im ZDF erneut massive Vorwürfe an die USA gerichtet. Angela Merkel: „Mir liegen dazu keine Informationen vor. ich hoffe, dass das Ganze bald aufgearbeitet wird.“

16.51 Uhr: Merkel: Noch kein Zeitplan für Lockerung des Shutdowns möglich

Auf die Frage, was passieren müsse, damit der Shutdown gelockert wird, kann Merkel zum jetzigen Zeitpunkt keine zufriedenstellende Antwort geben: „Sobald es die gesundheitliche Situation zulässt, werden wir die Bürgerinnen und Bürger natürlich ins freie Leben zurücklassen. Natürlich fällt es uns nicht leicht, einen solchen Shutdown anzuordnen. Aber es geht aktuell noch um Menschenleben. Wir müssen gucken: Welche Maßnahmen funktionieren wie gut? Das können wir jetzt nicht pauschal sagen. Auch Virologen können uns nicht sagen: Wenn ihr das und das auf diese und jene Weise macht, dann könnt ihr zum Zeitpunkt X wieder das und das zulassen.“

16.46 Uhr: Merkel: Noch keine Atemschutz-Pflicht

Angela Merkel zu einer möglichen bundesweiten Atemschutz-Pflicht: „Wir sind noch in der Phase, in der wir uns Ratschläge der Experten anhören. Die Meinung dahingehend wandelt sich. Und was uns alle Experten sagen: Eine gut gehandhabte Maske – die regelmäßig heiß gewaschen wird – ist die Voraussetzung dafür, dass die begrenzte Wirkung überhaupt erst eintreten kann. Ein unsachgemäßer Gebrauch wäre fatal. Wenn sich die Empfehlungen nach Masken weiter durchsetzen, werden wir dafür plädieren, dass Menschen das tun.“

16.40 Uhr: Merkel: Lockerung des Shutdowns kommt schrittweise

Angela Merkel zur möglichen Lockerung des Shutdowns: “Wir wären eine schlechte Bundesregierung, wenn wir bei aller Beachtung der gesundheitlichen Vorgaben nicht auch daran interessiert wären, das öffentliche Leben so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Wir wären aber auch eine schlechte Bundesregierung, wenn wir jetzt schon ein genaues Datum nennen würden. Das können wir jetzt nicht sagen. Aber was wir jetzt schon sagen können: Es wird eine schrittweise Annäherung sein.”

16.24 Uhr: Angela Merkel gibt Pressekonferenz

Angela Merkel betritt die Bühne im Kanzleramt und wendet sich nun zum Thema Coronavirus an die Bevölkerung. Erst richtet sie einige Worte an die Nation, ehe sie den Journalisten für weitere Fragen zur Verfügung steht.

Die wichtigsten Thesen aus der Rede der Kanzlerin:

  • Deutschland will sich ab sofort darum bemühen, Atemschutzmasken selbst zu produzieren. “Bisher war der Markt dafür in Asien angelegt”, so die Kanzlerin.
  • Berufspendlern wird Reisefreiheit garantiert. “Sie müssen sich keine Sorgen machen”, beruhigt Merkel die vielen Menschen, die aus beruflichen Gründen regelmäßig die deutsche Grenze überqueren müssen.
  • Merkel stellte klar, dass “die ganze Welt ein Risikogebiet” ist. Daher werde das Robert-Koch-Institut ab sofort keine einzelnen Risikogebiete mehr ausweisen.

15.54 Uhr: Boris Johnson gibt Entwarnung

Boris Johnson hat sich mit positiven Nachrichten aus dem Krankenhaus gemeldet. “In der vergangenen Nacht bin ich auf Anraten meines Arztes in ein Krankenhaus eingeliefert worden”, teilte der britische Premierminister via Twitter mit: “Ich leide immer noch unter den Symptomen des Coronavirus, aber ich bin so weit wohlauf und in Kontakt mit meinem Team. Zusammen arbeiten wir daran, dieses Virus zu bekämpfen.”

Zuvor waren Gerüchte kursiert, wonach der Zustand des 55-Jährigen kritisch sei. Von akuter Atemnot war sogar die Rede.

15.31 Uhr: Angela Merkel gibt Pressekonferenz

Gegen 16.15 Uhr wird Angela Merkel sich auf einer Pressekonferenz zur Corona-Krise äußern. Was die Kanzlerin verkündet, ist noch nicht bekannt. Vermutlich geht es darum, ob und wann erste Einrichtungen in Deutschland wieder geöffnet werden können. Auch eine mögliche Atemschutz-Pflicht könnte ein Thema werden.

11.09 Uhr: Japan offenbar vor Ausnahmezustand

In Japan ist die Regierung offenbar kurz davor, den Ausnahmezustand auszurufen. Meidenberichten zufolge will Ministerpräsident Shinzoi Abe sich mit Berater austauschen und am Dienstag den Ausnahmezustand erklären. In Japan waren die Coronavirus-Infektionen zuletzt stark angestiegen.

10.41 Uhr: Bund stellt mehr als 1000 Milliarden bereit

Deutschland wird mehr als 1000 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Folgen des Coronavirus bereitstellen. 1,137 Billionen Euro soll die Summe betragen, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

Dietmar Bartsch, der Chef der LInksfraktion, hatte eine entsprechende Anfrage ans Bundesfinanzministerium gestellt. „Die Corona-Krise wird historisch teuer“, sagte Bartsch: „Die Kosten werden die der Finanzkrise deutlich übersteigen.“

Bartsch richtete einen klaren Appell an die reichen Menschen im Land: „Wir brauchen eine einmalige Vermögensabgabe, wie im Grundgesetz vorgesehen, um einen Teil davon zu finanzieren. Viele der Menschen mit riesigen Vermögen werden gern dazu bereit sein.“

09.55 Uhr: Boris Johnson in Klinik

Boris Johnson wurde am Sonntagabend in eine Klinik verlegt. Der britische Premierminister war am Coronavirus erkrankt und hatte extreme Symptome gezeigt, berichtet der „Guardian“. Die Regierung dementierte jedoch den Bericht, dass die Ärzte wegen der Atmung des Regierungschefs besorgt seien.

09.36 Uhr: Polizei in Berlin verhängt 234 Bußgelder

In Berlin hat die Polizei am vergangenen Wochenende wegen Verstößen gegen Corona-Auflagen 234 Bußgelder verhängt. Bei dem schönen Wetter hatten sich vor allem am Tempelhofer Flugfeld und im Britzer Garten viele Menschen aufgehalten, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik dem RBB. Eine Schließung der Anlagen kam aber nicht in Frage.

08.59 Uhr: 104-jährige Italienerin überlebt Coronavirus

Eine 104-jährige Italienerin gilt nun offiziell als ältester Mensch der Welt, der das Coronavirus überlebt hat. Die Frau wurde Medienberichten zufolge am 17. März krank getestet und mittlerweile wieder gesund nach Hause gebracht. Sie hatte vor hundert Jahren schon mit der spanischen Grippe schon die letzte große Pandemie miterlebt.

07.43 Uhr: Apple produziert Atemschutzmasken

Apple produziert ab sofort neben Smartphones, Tablets und Computern auch Atemschutzmasken. Konzernchef Tim Cook teilte via Twitter mit, dass das Unternehmen pro Woche eine Million Masken produzieren will, die ausschließlich für Krankenhauspersonal bestimmt sind.

06.58 Uhr: Tiger in New York an Corona erkrankt

In einem New Yorker Zoo hat sich ein Tiger mit dem Coronavirus infiziert. Wie der Bronx Zoo mitteilte, sei die vierjährige Katze Nadia positiv getestet worden. Der Zoo ist wegen des Coronavirus seit drei Wochen geschlossen. Vermutlich übertrug wurde das Virus durch einen Pfleger übertragen, der sich seiner Krankheit nicht bewusst war. Es ist der erste dokumentierte Fall eines mit Coronavirus infizierten Wildtieres.

06.27 Uhr: Tausende warten immer noch auf Rückkehr nach Deutschland

Rund 40.000 deutsche Touristen warten immer noch darauf, dass sie in ihre Heimat reisen können. Die meisten von ihnen sitzen in Neuseeland, Südafrika oder Peru fest. Immerhin: Mehr als 200.000 deutsche Touristen sind knapp drei Wochen nach Beginn der Rückholaktion durch die Bundesregierung wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

(dhe, mg)

Source: derwesten.de

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