Coronavirus-Liveticker:+++ 19:04 Bayern verbietet Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen +++ – n-tv NACHRICHTEN

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Fünf Menschen liegen zur Zeit auf der Intensivstation.

(Foto: dpa)

Bei dem im Kreis Heinsberg an den Folgen des Coronavirus verstorbenen Menschen handelt es sich Landrat Stephan Pusch zufolge um einen 78-jährigen Mann. Der Patient habe sich am Freitag im Krankenhaus in Geilenkirchen mit Fieber und Husten gemeldet. Er habe “eine Vielzahl von Vorerkrankungen gehabt”, unter anderem Diabetes und Probleme mit dem Herzen, sagte Pusch. Am Montag gegen 14.00 Uhr sei er dann an Herzversagen gestorben.

Wegen der Coronavirus-Infektion sind im besonders betroffenen Kreis Heinsberg 15 Menschen in stationärer Behandlung, darunter allerdings keine Kinder oder Jugendliche. Betroffen seien vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen, führte der Landrat aus. Fünf der Patienten würden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt seien im Kreis Heinsberg bis zum Abend 323 Infektionen nachgewiesen worden.

+++ 20:01 FC Bayern drohen mindestens zwei Geisterspiele +++
Dem deutschen Fußball-Meister FC Bayern München drohen nach der Einigung der Regierungskoalition in Bayern mindestens zwei Geisterspiele. Der schwarz-orange Koalitionsausschuss hatte in München vereinbart, wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen bis zunächst Karfreitag zu untersagen. In diesen Zeitraum fallen das Champions-League-Heimspiel der Bayern gegen den FC Chelsea am 18. März und die Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt vier Tage später. Sollten die Münchner in einem möglichen Königsklassen-Viertelfinale am 7./8. April Heimrecht haben, wäre auch dieses Spiel betroffen. Erst einen Tag nach Karfreitag könnte der Rekordmeister wieder mit den Fans im Rücken gegen Fortuna Düsseldorf (11. April) spielen.

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Im Homeoffice: Bundesinnenminister Seehofer.

(Foto: imago images/Reiner Zensen)

+++ 19:27 Seehofer in häuslicher Quarantäne +++ Bundesinnenminister Horst Seehofer ist zu Beginn der Woche nicht nach Berlin gekommen, weil ein Teilnehmer des EU-Innenministertreffens vergangene Woche Kontakt zu einem Coronavirus-Infizierten gehabt haben soll. Der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, erklärte, Seehofer und alle Mitglieder der deutschen Delegation seien nach der Reise zwar negativ auf das Coronavirus getestet worden. Man wolle jedoch auch das Testergebnis der Kontaktperson noch abwarten. Der Minister bleibe deshalb vorerst an seinem Wohnort in Ingolstadt.

+++ 19:04 Bayern verbietet Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen +++
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus will die bayerische Staatsregierung Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen bis Karfreitag, den 10. April, untersagen. Darauf verständigte sich der schwarz-orange Koalitionsausschuss in München.

+++ 18:50 Italienische Regierung schließt alle Skiorte +++
Die italienische Regierung schließt im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus alle Skiorte. Auf Anweisung des Zivilschutzes würden alle Skiorte des Landes ab Dienstagmorgen geschlossen, kündigte der Minister für regionale Angelegenheiten, Francesco Boccia, am Montagabend an. Nach Angaben des Zivilschutzes erhöhte sich die Zahl der Todesopfer in Italien binnen 24 Stunden um 97 auf insgesamt 463.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 18:27 Spahn: Bundesliga wird “so nicht weiter stattfinden” +++
Gesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass die Bundesliga “jetzt so nicht weiter stattfindet”. Im Gespräch mit RTL Aktuell begrüßte er in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Aussage der Deutschen Fußball Liga. Deren Geschäftsführer Christian Seifert rechnet schon für das Wochenende mit Geisterspielen. Alles andere sei “nicht realistisch”, sagte Seifert. Spahn erklärte, Gesundheit sei das Wichtigste und gehe vor. Die Einschränkungen beim Thema Großveranstaltungen, wie auch Fußballspielen, seien ein wichtiger Schritt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen: “Das sind Bereiche, wo wir im Alltag ein Stück verzichten müssen, um uns insgesamt und gerade die Schwächeren in der Gesellschaft zu schützen. Darum geht es.” Vielen Bürgerinnen und Bürgern falle es im Alltag leichter, auf solche Großveranstaltungen zu verzichten als auf die tägliche Bahnfahrt zur Arbeit, oder die Schließung von Schulen oder Kitas zu verkraften, so Spahn. “Wir müssen abstufen, auf was können wir leichter verzichten als Gesellschaft und als Einzelne, und wo ist es sehr, sehr schwer zu verzichten”, begründete er den Schritt.

Insgesamt sei Deutschland auf allen Ebenen in allen Bereichen vorbereitet, betonte der Gesundheitsminister: “Deutschland hat mit 28.000 Intensiv-Betten bezogen auf unsere Bevölkerungsgröße mehr als viele andere Länder auf der Welt. Aber gleichzeitig bleibt eben auch wahr, wenn sich das in kurzer Zeit ergeben würde, dann würden das Gesundheitssystem und unsere Kapazitäten gerade in der Intensivmedizin sehr, sehr stark unter Stress kommen.” Besonders wichtig sei, die Älteren und diejenigen mit Vorerkrankungen zu schützen. Deswegen müssten “wir jetzt alle ein Stück – im Einzelfall, jeder für sich, aber auch als Gesellschaft – im Alltag bestimmte Dinge einschränken, um den Ausbruch insgesamt zu verlangsamen.”

+++ 18:22 “Laufen direkt in eine Epdemiewelle hinein”+++
Viele setzen darauf, dass Frühjahr und Sommer die Ausbreitung des Coronavirus deutlich verlangsamen werden. Christian Drosten, Chef der Virologie an der Berliner Charité, dämpft die Hoffnung. “Natürlich wird es auch bei diesem Virus so sein, dass uns das Frühjahr und die Temperatur hilft”, sagte Drosten. “Aber man darf nicht erwarten, dass das dann von selbst zum Stillstand kommt, so wird es nicht sein”, so der Viruloge. Es sei wohl eher damit zu rechnen, “dass wir direkt in eine Epdemiewelle hieinlaufen”. Deutschland habe das Virusgeschehen aber sehr früh erkannt und sich damit einen extremen Vorsprung in der Erkennung der Epidemie gesichert, erläuterte Drosten. “Das hat dazu geführt, dass wir jetzt sehr hohe Fallzahlen in den Statistiken haben, ohne über relevant große Zahlen von Todsfällen berichten zu müssen.” Hintergrund sei, dass viele Labore in der Fläche hierzulande sehr früh aktiv geworden seien und kein nationales Institut Tests allein für sich reklamiere. Damit hätten andere Länder einen Monat oder sogar mehr an Zeit verloren.

+++ 18:08 Reichstagskuppel macht zu +++
Der Bundestag schränkt wegen der Ausbreitung des Coronavirus Besuche in den Parlamentsgebäuden ein. Die bei Touristen beliebte Reichstagskuppel bleibt bereits ab Dienstag für Besucher geschlossen. Künftig sollen zudem die Abgeordneten keine Besuchergruppen mehr empfangen dürfen.

+++ 17:52 Berlin: 17 von 48 Infizierten besuchten gleiche Party +++
Mehr als ein Drittel der Berliner Coronavirus-Kranken haben sich offenbar durch einen Besuch im Schöneberger Club “Trompete” angesteckt. Wie die Senatsgesundheitsverwaltung bestätigte, sind 17 von mehr als 60 Kontaktpersonen des ersten “Trompete”-Falls positiv auf Covid-19 getestet worden. Die Männer und Frauen stehen alle in Verbindung zu einem Bezirksamtsmitarbeiter aus Reinickendorf, der sich am 29. Februar in der “Trompete” aufgehalten hatte. Die Senatsgesundheitsverwaltung hatte daraufhin alle Besucher jenes Abends aufgerufen, sich zu melden.

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Insgesamt beläuft sich die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Berlin auf 48. Der Club hat die Veranstaltungen für die kommenden Tage via Facebook abgesagt.

+++ 17:33 Nun alle EU-Länder von Coronavirus betroffen +++
Zypern hat seine ersten Coronavirus-Fälle gemeldet. Bei zwei Menschen habe sich eine Infektion mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 bestätigt, teilte das zyprische Medien- und Informationsamt mit. Damit gibt es nun in allen Mitgliedstaaten der EU Infektionsfälle.

+++ 17:16 Krankschreibungen gibt es ab sofort per Telefon +++
In den kommenden vier Wochen müssen Patienten für eine Krankschreibung nicht mehr in die Praxis kommen. Darauf haben sich Krankenkassen und Ärzte geeinigt. “Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen Situation – und diese erfordert auch außergewöhnliche Maßnahmen“, schreibt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ihre Einigung mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) über eine einfachere Ausstellung von Attesten angesichts der Ausbreitung des Virus.

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Ab sofort dürfen Ärzte ihre Patienten bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege für bis zu sieben Tage krankschreiben – selbst wenn sie nur miteinander telefoniert haben. “Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen”, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von KBV und GKV-Spitzenverband.

+++ 17:07 Impfstoff und Medikamente erst in einem Jahr +++
Experten halten die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus erst bis zum kommenden Jahr für denkbar. Im Sommer bis Herbst dieses Jahres könnte es erste klinische Prüfungen geben, sagte Klaus Cichutek, der das Paul-Ehrlich-Institut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel leitet. Im kommenden Jahr könnte es dann Studien mit tausenden oder gar zehntausenden Probanden geben, sagte er. Voraussetzung sei aber, dass die klinischen Prüfungen der ersten Phase ergeben, “dass der Impfstoff eine spezifische Immunantwort hervorrufen kann”. “Wir brauchen verträgliche, sichere Impfstoffe, die dann auch wirksam sind”, betonte Cichutek. Auch die Forschung an Medikamenten läuft den Forschern zufolge auf Hochtouren. Aktuell gebe es zwar noch kein spezifisches Medikament gegen Coronaviren auf dem Markt, sagte Susanne Herold, Infektiologin an der Universität Gießen. Derzeit werde aber beispielsweise erforscht, ob bereits zugelassene Medikamente womöglich auch gegen die durch das Virus ausgelöste Krankheit Covid-19 helfen können.

+++ 16:55 Einheitliche Regeln für Schulschließungen gefordert +++
Bildungs- und Gesundheitsexperten fordern bundesweit einheitliche Regelungen für Schulschließungen. In Deutschland seien aktuell fast 150 Schulen wegen des Coronavirus geschlossen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse DAK-Gesundheit, Andreas Storm. Allerdings bei ganz unterschiedlichen Ausgangslagen. Nötig seien länderübergreifend Kriterien, wann Schulschließungen sinnvoll sind und wann nicht. “Ein hoher Grad an Verbindlichkeit ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass es uns gelingen kann, die Verbreitung des Virus in den nächsten Tagen in Deutschland zeitlich deutlich zu strecken”, so Storm. Die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, sprach sich hingegen für “Entscheidungen vor Ort” aus.

+++ 16:35 Italiener postet erschütterndes Video mit toter Schwester +++
Es ist ein bisschen, sogar ziemlich gruselig – wenn es stimmt. In Italien hat ein Mann einen Hilferuf aus der Corona-Quarantäne abgesetzt. In dem Facebook-Video steht Luca Franzese vor einem Bett, in dem nach seinen Angaben die Leiche seiner Schwester Teresa liegt. Luca, angeblich aus der Nähe von Neapel, schildert, dass er seit 24 Stunden mit seiner toten Schwester im Haus eingesperrt sei. Ob sie an den Folgen der Coronavirus-Infektion starb, weiß der Mann nicht. Er sagt: “Gestern Abend ist meine Schwester gestorben. Der Grund dafür ist höchstwahrscheinlich Covid-19.” Er warte seit gestern Abend auf eine Rückmeldung der Behörden. Es habe sich aber niemand gemeldet. Luca Franzese: “Meine Schwester ist hier mit mir in diesem Bett. Tot. Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll.”

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Der Mann erzählt, dass er zunächst den behandelnden Arzt seiner Schwester angerufen habe.  Sie war nach einem epileptischen Anfall bewusstlos geworden. Er habe versucht, sie per Mund-zu-Mund-Beatmung wiederzubeleben. Er ist sich sicher, dass er spätestens seit der Mund-zu-Mund-Beatmung auch selbst infiziert ist. Luca: “Ich rief den Arzt an. Aber es war ihm egal. Sie war eine Risikopatientin, aber er kam nicht mal zum Haus, um nach Teresa zu sehen.” Der verzweifelt wirkende Mann zählt danach auf, wen er noch alles um Hilfe bat, aber niemand habe reagiert: “Wir sind am Ende. Italien hat uns verlassen.”

+++ 16:30 Zwei Todesfälle in Deutschland +++
In Deutschland sind erstmals im Zusammenhang mit dem Coronavirus Menschen gestorben. Bei dem einen Todesopfer handelt es sich um einen Infizierten aus dem Kreis Heinsberg. Das NRW-Gesundheitsministerium bestätigte zudem, dass es einen Todesfall in Essen gibt.

Mehr dazu gibt es hier.

+++ 16:25 Bundesliga jetzt kostenlos und live im TV? +++
Hinter den Kulissen wird über kostenfreie TV-Übertragungen bei möglichen Geisterspielen der Fußball-Bundesliga diskutiert. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Sky erklärte dazu nun: “Zu sämtlichen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind wir kontinuierlich in engem Austausch und in Abstimmung mit unserem langjährigen Partner DFL.” Die Deutsche Fußball Liga wollte sich zu dem Thema bislang nicht äußern.

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Großer Andrang an der neuen Test-Station.

(Foto: imago images/7aktuell)

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Allerdings wird nur getestet, wer Symptome zeigt oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist.

(Foto: imago images/7aktuell)

+++ 15:38 Corona-Tests jetzt auch per “Drive-In” +++
Menschen mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion können sich jetzt an einer speziellen Station in Baden-Württemberg aus dem Auto heraus testen lassen. Zwei “Drive-In”-Stationen nahmen im Landkreis Esslingen ihren Betrieb auf. “Man bleibt einfach im Auto sitzen und kurbelt das Fenster runter”, sagte der Leiter des Landratsamts, Peter Keck, in Nürtingen. Ärzte und Helfer in Schutzkleidung nehmen am Wagen einen Abstrich von Mund und Nase. Voraussetzung sei, dass der Bürger sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Krankheitszeichen aufweist. Eine ähnliche Anlage für Virustests gibt es auch in Groß-Gerau in Hessen. Die Proben werden dann in ein Labor geschickt. Die Test-Ergebnisse sind nach 24 bis 48 Stunden da. Die Bürger, die in dieser Wartezeit zu Hause bleiben sollen, werden telefonisch über das Ergebnis informiert.

+++ 15:18 Merkel: Wir sind gut gerüstet +++
Angela Merkel sieht Deutschland mit den angekündigten Maßnahmen der Koalition gut gerüstet für die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld seien bereits in der Finanzkrise erfolgreich gewesen, sagte die Bundeskanzlerin. Die Änderungen sollten schnell wirken, sie sollten bereits am Mittwoch ins Kabinett und am 3. April im Bundesrat beraten werden. Außerdem, so Merkel weiter, wollen Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Finanzminister Olaf Scholz noch in dieser Woche Maßnahmen vorlegen, wie die Liquidität von Firmen verbessert werden könne. Die Bundesregierung wolle außerdem Investitionen weiter steigern. Merkel sagte, das Coronavirus werde sich weiter ausbreiten. Bisherige Maßnahmen seien aber nicht vergebens gewesen. Das wirksamste Mittel sei nun der “Faktor Zeit”, um eine Überlastung etwa von Ärzten und Krankenhäusern zu verhindern. Die Ausbreitung des Virus müsse verlangsamt werden – auch damit die Wissenschaft forschen könne für einen Impfstoff. Außerdem müsse der zusätzliche Bedarf an Schutzausrüstung sowie an Intensiv-Betten gedeckt werden.

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+++ 15:01 US-Universitäten stellen auf Online-Unterricht um +++
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus findet der Unterricht an mehreren US-Universitäten ab sofort nur noch online statt. Unter anderem teilten die University of Washington, Stanford University und Seattle University an der Westküste der Vereinigten Staaten mit, dass der persönliche Unterricht auf dem Universitätsgelände als Vorsichtsmaßnahme vorerst eingestellt werde. Die Rice University in der texanischen Metropole Houston sowie die Columbia University in New York bereiten nach eigenen Angaben ebenfalls eine Umstellung auf Online-Unterricht vor. An der Rice University war in der vergangenen Woche ein Forscher positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein Mitglied der Columbia University, der dem Virus ausgesetzt gewesen sei, befinde sich derzeit in Quarantäne.

+++ 14:50 Iran lässt 70.000 Häftlinge frei +++
Der Iran hat nach eigenen Angaben wegen des Coronavirus 70.000 Häftlinge aus Gefängnissen entlassen. Das berichtet der Deutschlandfunk. Ob – und wenn wann – die Menschen in die Gefängnisse zurückkehren müssen, blieb demnach unklar. Es würden möglicherweise noch weitere Menschen freigelassen, solange dies nicht zu Unsicherheit in der Gesellschaft führe, teilten die Justizbehörden in Teheran mit.

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+++ 14:40 Handel an der Wall Street ausgesetzt +++
An der Wall Street in New York ist der Aktienhandel zeitweise ausgesetzt worden. Grund sind die stark fallenden Aktienkurse. Der Index S&P 500 der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen war zuvor um sieben Prozent abgestürzt.

Mehr zur Entwicklung an den Börsen finden Sie hier.

+++ 14:38 Iran: Zahl der Toten steigt sprunghaft +++
Im Iran steigt die Zahl der Coronavirus-Toten und -Infizierten weiter. Innerhalb von 24 Stunden habe sich die Zahl der Toten von 194 auf 237 erhöht, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen im Land kletterte auf 7161. Das sind 595 mehr als am Vortag. Am schlimmsten ist die Krise weiterhin in der Hauptstadt Teheran, wo sich nachweislich über 1900 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben. Gleichzeitig seien 2394 Patienten als geheilt aus den Krankenhäusern entlassen worden, so der Sprecher.

+++ 14:30 Größter Kursrutsch an New Yorker Börse seit zehn Jahren +++
Der Ölpreis-Kollaps schürt die Furcht vor einer Pleitewelle in der US-Ölindustrie. Zusammen mit der Verunsicherung über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie brockt dies dem US-Leitindex Dow Jones zu Handelseröffnung einen Verlust von 7,1 Prozent auf 24.026,41 Punkte ein. Das ist der größte Kursrutsch seit zehn Jahren.

+++ 14:06 Brandenburg: 5000 Menschen müssen in häusliche Quarantäne +++
Neustadt (Dosse) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin stellt rund 5000 Menschen unter Quarantäne. Das sagte der Amtsdirektor der Stadt, Dieter Fuchs, dem RBB. Wegen der Gefahr von Übertragungen mit dem Coronavirus blieben am Montag auch alle Schulen der Stadt geschlossen. Auch die Amtsverwaltung mit knapp 30 Mitarbeitern und die Bibliothek bleiben bis auf weiteres zu. Bis zum 17. März wurde für die Mitarbeiter, Lehrer, Schüler und deren Angehörige demnach häusliche Isolation angeordnet. Hintergrund der Maßnahme: Vertreter der Neustädter Schulen, des brandenburgischen Bildungsministeriums und der Stadtverwaltung hatten während eines Treffens Kontakt zu einer Berliner Pferdezüchterin, bei der später eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde. Auch Vertreter von Sportverbänden und eines Gestüts nahmen an dem Treffen teil.

+++ 14:01 Spanien schließt Schulen in baskischer Ortschaft +++
In der spanischen Ortschaft Labastida nahe der Hauptstadt im Baskenland, Vitoria, schließen die Behörden die Schulen für mindestens 14 Tage. In der Region wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden nahezu 150 Virus-Infizierte bestätigt. In ganz Spanien wurden 999 Fälle gemeldet, die meisten davon in zwei Gebieten um Madrid und in der Umgebung von Vitoria.

+++ 13:59 Polen führt Hygiene-Grenzkontrollen ein +++
Polen führt an seinen Grenzen zu Deutschland und Tschechien Hygienekontrollen ein. Die Maßnahme soll dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, erklärt Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. Bei den Kontrollen werde man sich auf Busse konzentrieren. Bislang sind in Polen 16 Infektionen erfasst.

+++ 13:55 DFL-Chef: Bundesliga-Spieltag mit Zuschauern “nicht realistisch” +++
Die Deutsche Fußball Liga stellt sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf Geisterspiele am nächsten Bundesliga-Wochenende ein. “Wir würden am liebsten schon nächsten Spieltag mit Zuschauern spielen. Das ist aber leider nicht realistisch”, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, schloss aber eine Komplett-Absage des kommenden Spieltags aus.

+++ 13:44 Fußball-WM: Qualifikations-Spiele werden verschoben +++
Die anstehenden Qualifikationsspiele in Asien zur Fußball-WM sollen auf spätere Termine verschoben werden. Das teilt der Weltverband FIFA soeben mit. Die für März und Juni geplanten Partien dürfen nur mit einer Ausnahmegenehmigung stattfinden: “Sofern die Sicherheit aller beteiligten Personen gemäß den vorgegebenen Standards geschützt ist”, und alle Beteiligten zustimmen, dürfen die betroffenen FIFA-Mitgliedsverbände um eine Spielerlaubnis für den 23. bis 31. März und den 1. bis 9. Juni bitten. An der Qualifikation der asiatischen Konföderation nahmen ursprünglich 46 Teams teil, in der laufenden zweiten Runde sind noch 40 Nationen im Rennen.

+++ 13:33 Habeck fordert “Hotel-der Zukunft-Programm” +++
Grünen-Chef Robert Habeck hat sich für umfassende Sofortmaßnahmen für Branchen ausgesprochen, die besonders unter den Folgen des neuartigen Coronavirus leiden. “So droht ein Massensterben familiengeführter Hotels, Pensionen und Gaststätten, weil die Buchungszahlen einbrechen, das trifft besonders auch den ländlichen Raum”, sagte Habeck. “Es braucht ein unbürokratisches, befristetes Hotel-der-Zukunft-Programm zur Förderung von Investitionen.”

+++ 13:12 Toter Deutscher war Hamburger Feuerwehrmann +++
Der an den Folgen von Covid-19 gestorbene Deutsche war ein Hamburger Feuerwehrmann. Er verstarb auf einer Ägyptenreise an der Infektion mit dem Coronavirus. Der Mann wohnte in Schleswig-Holstein und war seit Februar in Ägypten unterwegs gewesen. Es handele sich um den ersten deutschen Covid-19-Todesfall. Der 60 Jahre alte Feuerwehrmann hatte eine Nilkreuzfahrt mit seiner Frau gemacht. Er starb in dem Ferienort Hurghada. Seine Frau ist bereits nach Hamburg zurückgekehrt. In der Bundesrepublik selbst starb bislang niemand nachgewiesenermaßen an dem Erreger.

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+++ 12:47 Deutsche Botschaft in Nordkorea macht zu +++
Die deutsche Botschaft in Nordkorea ist angesichts von dortigen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus vorerst geschlossen worden. Das Personal wurde aus der Hauptstadt Pjöngjang über Wladiwostok ausgeflogen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin verwies darauf, dass Nordkorea seit Wochen alle Zug- und Flugverbindungen ins Ausland eingestellt und alle Ausländer unter Zwangsquarantäne gestellt habe. Wegen dieser “unverhältnismäßigen” Maßnahmen, die noch Monate dauern sollten, sei ein normaler Betrieb der Botschaft nicht mehr möglich. Sobald sich die Lage normalisiere, solle er aber wieder aufgenommen werden. Die Schließung sei keine politische Maßnahme.

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Die Insassen des San-Vittore-Gefängnis rebellieren auf Grund der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus.

(Foto: dpa)

+++ 12:43 Tote bei Aufstand in italienischem Gefängnis +++
In verschiedenen Gefängnissen in Italien ist es inmitten der Coronavirus-Krise zu Protesten mit vermutlich mehreren Toten gekommen. In Modena seien drei Häftlinge gestorben, mehrere wurden schwer verletzt, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde der Stadt. Mehr als 50 hätten versucht, zu fliehen. Unklar war der Grund für den Aufstand. In Medienberichten heißt es, es habe mit den Maßnahmen gegen das Coronavirus in Norditalien zu tun. Dabei seien Besuche ausgesetzt worden. In italienischen Medien werden zudem Videos und Fotos von einem Aufstand in einem Gefängnis in Mailand gezeigt. Darin ist zu sehen, wie Häftlinge auf einem Dach stehen und “Freiheit” skandieren. In der Stadt Foggia wollten laut Medienberichten Häftlinge die Flucht ergreifen. Die Organisation Antigone, die sich für die Rechte von Gefangenen einsetzt, erklärte, die Lage sei besorgniserregend. In einer solchen Krise, die das Land derzeit wegen der Covid-19-Krankheit durchmache, sei es fundamental wichtig, auch Häftlingen die Situation zu erklären und Kontakte zu ihren Nahestehenden zum Beispiel über Skype zu ermöglichen.

+++ 12:06 Zahl der Infizierten in Deutschland steigt auf über 1150 +++
Nach Angaben der Johns Hopkins University hat die Zahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland die Marke von 1150 überschritten. Weltweit haben sich demnach über 111.000 Menschen infiziert, 80.000 davon in China. Allerdings sind weltweit bereits 62.000 Menschen wieder genesen.

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+++ Heute noch keine Entscheidung zum Gladbach-Spiel +++
Eine Entscheidung über die Austragung des rheinischen Fußball-Derbys zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Mittwoch wird erst am Dienstag getroffen. “Die Situation ist völlig offen”, sagte ein Sprecher der Stadt.

+++ 11:45 Dortmund wird Geisterspiel, Leipzig nicht +++
Borussia Dortmunds Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch bei Paris Saint-Germain findet aufgrund des Coronavirus vor leeren Rängen statt. Das teilte die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt mit. Das Achtelfinal-Rückspiel von RB Leipzig in gegen Tottenham Hotspur findet dagegen am Dienstag  wie geplant mit Zuschauern statt. Die Stadt Leipzig entschied sich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Klub dagegen, die Partie als “Geisterspiel” durchzuführen.

+++ 11:37 Kölner Lüttich-Kaserne geschlossen +++
Wegen eines infizierten Soldaten ist die Kölner Lüttich-Kaserne ab sofort geschlossen. Vorsorglich wurden zudem etwa 100 Kontaktpersonen unter häusliche Quarantäne gestellt. In der Kaserne ist das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr untergebracht. Für zunächst zwei Tage soll der Dienstbetrieb in der Kaserne eingestellt werden. In der Lüttich-Kaserne arbeiten insgesamt etwa 1300 Menschen. Das Personalamt hat in der Anlage seinen Hauptsitz. In der vergangenen Woche war wegen eines Coronavirus-Falls bereits der Betrieb in der Kölner Konrad-Adenauer-Kaserne eingeschränkt worden. Dort haben der Militärische Abschirmdienst (MAD) und das Amt für Heeresentwicklung ihren Sitz. Bundesweit sind bisher vier Soldaten mit dem Coronavirus infiziert gewesen, zwei wurden inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

+++ 11:23 Dramatische Talfahrt an den Börsen geht weiter +++
In ganz Europa liegen die Aktienmärkte weiter dick im Minus:

  • Frankfurt: – 6,6%
  • E-Stoxx: -6,15 %
  • Frankreich: -6,3 %
  • London: -7,0%
  • Madrid: -5,5%
  • Mailand: -11,0%
  • Moskau: -5,0%

Im Gegenzug steigt der Euro. Er liegt zur Zeit mit einem Plus von rund 0,5 Prozent bei 1,14.

+++ 11.15 Kölner Rennverein verkauft nur 1000 Tickets +++
Der Start in die “Grüne Saison” der Galopper soll  trotz der Ausbreitung des Coronavirus wie geplant stattfinden, allerdings wird der Kölner Rennverein die Zuschauerzahl für die  Veranstaltung am 15. März auf 1000 Besucher begrenzen. Eintrittskarten können nur online erworben werden. “Es gibt keinen Eintrittskartenverkauf an der Tageskasse”, erklärte der Verein.

Karl Lauterbach (SPD) spricht im Deutschen Bundestag. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild

Karl Lauterbach.

(Foto: Wolfgang Kumm/dpa)

+++ 11:05 Lauterbach für radikales Durchgreifen +++
“Wirklich alle.” Mit diesem drastischen Statement meldet sich der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach heute zu Wort. Gemeint sind alle Großveranstaltungen. “Es müssen sofort alle Großveranstaltungen im Land abgesagt werden – wirklich alle”, forderte er in der “Bild”-Zeitung. Ansonsten drohe binnen wenigen Wochen eine dramatische Entwicklung in Deutschland. “Jeder, der jetzt nicht solche Veranstaltungen verbietet, muss sich in ein paar Wochen fragen lassen, ob er nicht für eine neue Welle an Infektionen und Todesfällen verantwortlich ist”, warnt Lauterbach.

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Schlangen vor einer Aldi-Filiale in Berlin. Nicht überall allerdings gab es einen Ansturm auf das Desinfektionssortiment. In München und Bremen beispielsweise blieben die Bürger am Morgen ganz entspannt.

(Foto: dpa)

+++ 10:41 Lange Schlangen vor Aldi-Filialen +++
Geschicktes Marketing oder gelungene Panikmache? Die Ankündigung von Aldi (siehe unten), begrenzt Desinfektionsmittel zu verkaufen, führt teilweise zu langen Schlangen vor Aldi-Filialen. Warum Kunden immer nur drei Produkte auf einmal kaufen können? “Es ist nur Reisebedarf”, sagte eine Aldi-Sprecherin und fügte hinzu: “Wir haben seit Jahren im März, wenn die Reisezeit beginnt, immer wieder ein Aktionssortiment mit Desinfektionsmitteln.” Falls Sie noch zuschlagen wollen: Mancherorts sind die Desinfektionsmittel schon längst ausverkauft.

+++ 10:14 Bochum, Gladbach, Dortmund: Liga vor “Geisterspielen” +++
Kommen auch auf Deutschland “Geisterspiele” zu? Die Zeichen deuten darauf hin. Fußball-Zweitligist VfL Bochum stoppt nun den Kartenvorverkauf für die kommenden Begegnungen. “Aufgrund der noch nicht final geklärten Situationen um Großveranstaltungen mit über 1000 Besuchern in NRW”, habe sich der Traditionsklub zu dieser Maßnahme entschlossen, so der Verein. In Mönchengladbach berät man unterdessen zur Stunde, ob das Nachholspiel gegen Köln am Mittwoch stattfindet und wenn ja, in welcher Form. Auch der Klassiker Dortmund gegen Schalke am kommenden Samstag steht auf der Kippe.

+++ 10:00 “Marsch der Lebenden” in Auschwitz vorerst abgesagt +++
Der internationale “Marsch der Lebenden” in Auschwitz ist wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Etwa 10.000 junge Juden aus aller Welt nehmen alljährlich an dem gut drei Kilometer langen Gedenkmarsch von Auschwitz nach Birkenau teil, dem größten der deutschen Vernichtungslager in der Nazi-Zeit. Die Veranstaltung in Polen war für den 21. April geplant. Für den eigentlichen Termin sei der Marsch abgesagt, es gebe aber Pläne, ihn später im Jahr nachzuholen, teilten die Veranstalter mit.

+++ 09:31 Italiens Ministerpräsident kündigt “massive Schocktherapie” an +++
Die italienische Regierung ruft die Europäische Union dazu auf, ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Folgen der Coronavirus-Epidemie aufzulegen. Dies müsse in Abstimmung mit der gesamten internationalen Gemeinschaft geschehen, erklärt das Wirtschaftsministerium in Rom. Ministerpräsident Giuseppe Conte kündigt zugleich eine weitere Steigerung der Staatsausgaben als “massive Schocktherapie” zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie an.

+++ 09:16 Aldi lockt Kunden mit Desinfektionsmittel-Aktion +++
Verbraucher in Deutschland können heute eine Sonderaktion von Aldi nutzen, um Desinfektionsmittel zu kaufen. Die Aktion des Discounters stehe nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Sie sei bereits vor Monaten geplant worden, sagte eine Sprecherin von Aldi-Süd.

Weil die Aktionsartikel nur in begrenzter Menge vorhanden waren, konnten die Kunden pro Person nur drei Produkte – Desinfektionsspray, -gels oder Hygienetücher – kaufen.

+++ 09:04 Zahl der Infizierten in Deutschland steigt auf 1112 +++
In Deutschland ist die Zahl der mit dem Virus infizierten Personen auf 1112 angestiegen. Am Sonntagnachmittag hatte das Robert-Koch-Institut noch 902 Krankheitsfälle gemeldet. Die meisten Erkrankungen wurden weiter in Nordrhein-Westfalen mit nun 484 Fällen registriert. Dort stieg die Zahl der Infektionen am stärksten an, gefolgt von Bayern, wo es inzwischen 256 Krankheitsfälle gibt.

+++ 08:57 Italien prüft längere Schließung von Schulen +++
Die italienische Regierung will in den kommenden Tagen entscheiden, ob die Schulen im Land wegen der Epidemie länger geschlossen bleiben sollen. Derzeit sei nicht geplant, Regionalwahlen zu verschieben, sagt Ministerpräsident Giuseppe Conte der Zeitung “La Repubblica”. Falls nötig, werde die Regierung weitere Maßnahmen ergreifen und die Flexibilität, die in den EU-Haushaltsregeln vorgesehen ist, “vollständig nutzen”. 

+++ 07:57 Bericht: Erste deutsche Hochschule schließt gesamten Campus +++
Nach einem Bericht der FAZ hat die erste Hochschule in Deutschland wegen des Coronavirus ihren kompletten Campus geschlossen. Als Vorsichtsmaßnahme sagt demnach die “Wirtschaftshochschule WHU – Otto Beisheim School of Management” (WHU) in Rheinland-Pfalz alle Vorlesungen und Seminare ab. Auch andere Veranstaltungen sollen ab heute bis einschließlich Freitag (13. März) ausfallen.

Nach Informationen der Zeitung ist ein Student positiv auf das Virus getestet worden. Alle Personen, die mit ihm in Kontakt gestanden haben, würden derzeit ermittelt und vom Gesundheitsamt über eine mögliche häusliche Isolierung informiert.

+++ 07:14 Nach Kontakt mit Corona-Patient: US-Senator Ted Cruz isoliert sich +++
Der republikanische US-Senator Ted Cruz hat sich nach einem kurzen Kontakt mit einem Covid-19-Patienten in freiwillige Quarantäne begeben. Er habe der Person vor zehn Tagen bei einer Veranstaltung mit konservativen Aktivisten nahe Washington die Hand geschüttelt und sich kurz mit ihr unterhalten, teilte der Senator für Texas bei Twitter mit. Die betroffene Person sei positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden und zeige Symptome der Lungenerkrankung.

Dennoch sei die Chance, dass auch er infiziert worden sei “extrem niedrig”, schrieb Cruz weiter. Die Begegnung sei kurz gewesen, und er fühle sich “gut und gesund”. Seine vorübergehende Isolierung sei nur eine Vorsichtsmaßnahme. Er werde zu Hause in Texas bleiben, bis 14 Tage seit der Begegnung vergangen seien.

+++ 06:17 Bestätigter Covid-19-Fall: USA sagen Indian-Wells-Turnier ab +++
In den USA wurde wegen des Coronavirus erstmals eine große Sportveranstaltung abgesagt. Wegen eines bestätigten Covid-19-Falls in der Region findet das für die kommenden beiden Wochen geplante Tennisturnier in Indian Wells nicht statt. Das gaben die Veranstalter um Turnierdirektor Tommy Haas am Sonntagabend (Ortszeit) bekannt. Am Montag hätte die Qualifikation begonnen.

+++ 05:35 China meldet niedrigsten Stand der Neuinfektionen +++
Die Zahl der offiziell registrierten Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Veröffentlichung dieser Zahlen im Januar gesunken. Wie der Gesundheitsausschuss der Regierung in Peking mitteilte, wurden seit dem Vortag in ganz Festlandchina nur 40 weitere Ansteckungsfälle nachgewiesen. Weitere 22 Menschen starben an der Infektion, auch dies eine im Vergleich zu früheren Wochen niedrige Zahl.

Die allermeisten der seit Sonntag neu registrierten Ansteckungs- und Todesfälle traten den offiziellen Angaben zufolge in der zentralchinesischen Provinz Hubei auf, welche die Behörden seit Ende Januar weitgehend von der Außenwelt abgeschottet halten. In ganz Festlandchina liegt die Gesamtzahl der Corona-Infizierten inzwischen bei mehr als 80.700, die Zahl der Todesopfer bei mindestens 3119.

+++ 05:08 Australien: Direktzahlungen gegen Virus? +++
Australiens Ministerpräsident Scott Morrison erwägt einem Medienbericht zufolge als Teil der Maßnahmen gegen die Virus-Epidemie die direkte Auszahlung von Geld an die Bürger. Allerdings sträuben sich die Finanzbehörden dagegen, berichtet Sky News. Erwartet wird ein Maßnahmenpaket der Regierung in Höhe von zehn Milliarden Australischer Dollar. Das wären etwa 5,6 Milliarden Euro.

+++ 04:40 Bundesligaspiel Gladbach – Köln wohl ohne Publikum +++
Wegen der Coronakrise wird das Bundesliga-Derby Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln am Mittwoch nach den Worten von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann von der CDU voraussichtlich nicht vor Publikum im Stadion stattfinden. “Ob sie ohne Publikum spielen oder ob sie gar nicht spielen, das muss schon der Verein entscheiden, nicht ich”, sagte Laumann am Sonntagabend in der ARD-Sendung “Anne Will”.

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Aber Nordrhein-Westfalen werde die Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn umsetzen – “und zwar morgen oder jetzt, vollkommen klar”. Spahn hatte empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen.

+++ 04:12 Infektionskurve in Südkorea flacht ab +++
Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea mehren sich die Anzeichen für einen langsameren Anstieg bei den Infizierungsfällen. Am Sonntag seien 248 neue Infektionsfälle mit dem Virus Sars-CoV-19 erfasst worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Gesamtzahl stieg auf 7382. Die Zahl der bisherigen Todesfälle, die mit dem neuartigen Coronavirus in Verbindung gebracht werden, wurde mit 51 angegeben.

Die Fallzahlen vom Sonntag und Samstag lagen deutlich unter den nachgewiesenen Fällen in den Tagen davor. Am Samstag hatten die Behörden 367 Infizierungen gemeldet. Es war das erste Mal seit dem 26. Februar, dass weniger als 400 neue Fälle an einem Tag diagnostiziert wurden. Südkorea hatte am 23. Februar die höchste Warnstufe für Infektionskrankheiten ausgerufen.

+++ 03:21 Hamsterkäufe stellen Tafeln vor Probleme +++
Die Hamsterkäufe wegen des Coronavirus haben bei den Tafeln in Deutschland eine schlechtere Versorgung mit Lebensmitteln zur Folge. Mehrere Tafeln hätten zuletzt deutlich weniger Lebensmittel für die Weiterverteilung an Bedürftige erhalten, sagte der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Wegen der Vorratskäufe durch viele Kunden bleibe den Supermärkten am Ende weniger Ware, die sie den Tafeln spenden könnten.

Laut Brühl mussten die Tafeln daher in den vergangenen Tagen “stark improvisieren” und konnten weniger Lebensmittel ausgeben. Der Verbandschef appellierte an all jene, die Hamsterkäufe getätigt haben: “Wer merkt, dass er doch zu viele lang haltbare Vorräte gekauft hat, kann sich gerne an die Tafel in seiner Stadt wenden.”

Die mehr als 940 Tafeln in Deutschland versorgen nach eigenen Angaben regelmäßig 1,6 Millionen Menschen mit Lebensmitteln. Dazu sammeln sie übrig gebliebene Lebensmittel aus Handel und Gastronomie ein.

+++ 02:36 Augsburgs Trainer will Absage von Länderspielen +++
Trainer Martin Schmidt vom FC Augsburg plädiert wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus für einen Verzicht auf die Fußballländerspiele Ende des Monats. “Ich mache mir Sorgen um die Länderspielpause. Da finde ich es sinnhaft, wenn man die aussetzen würde. Weil da verteilen sich alle Nationalspieler in der ganzen Welt”, sagte der Schweizer dem Bayerischen Rundfunk nach dem Bundesligaspiel der Augsburger beim FC Bayern München.

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Augsburgs Trainer Schmidt würde seine Spieler lieber bei sich behalten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundesligavereine haben zahlreiche Profis, die in zwei Wochen zu ihren Nationalteams reisen würden. Die deutsche Nationalmannschaft soll in Madrid gegen Spanien und in Nürnberg gegen Italien antreten. “Da habe ich Angst”, sagte Schmidt für den Fall, dass Spieler von ihren Nationalteams erkrankt zurückkommen könnten. “Dann haben wir ein Riesenproblem. Ich weiß nicht, ob man da nicht besser sagt, bleiben wir in den zwei Wochen daheim und trainieren und konzentrieren uns auf die inländischen Ligen”, sagte Schmidt.

Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU hatte empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Trotz möglicher Geisterspiele ohne Publikum will die Bundesliga ihre Saison wie geplant bis Mitte Mai zu Ende bringen. Das bekräftigte die Deutsche Fußball Liga (DFL).

FCA-Coach Schmidt begrüßte das: “Wichtig ist, glaube ich, dass der Betrieb weitergeht, weil ich nicht wüsste, was ich mit dem Team machen sollte, wenn wir plötzlich einen Monat Ferien haben, ins Leere trainieren und Testspielchen machen und dann Ende der Saison mehrere englische Wochen haben.”

+++ 01:55 Revolten in italienischen Gefängnissen +++
Wegen Restriktionen aufgrund des Coronavirus sind in mehreren italienischen Haftanstalten Revolten von Insassen ausgebrochen. Zu den Aufständen kam es, nachdem Einschränkungen für den Besuch von Angehörigen verhängt worden waren, wie die Gewerkschaft für Gefängnispersonal mitteilte.

In einem Gefängnis in Modena sei während der Revolte ein Insasse zu Tode gekommen, erklärte die Nichtregierungsorganisation Antigone, die sich für die Rechte von Häftlingen einsetzt. Die Umstände dieses Todesfalls blieben zunächst aber unklar. Im selben Gefängnis wurden bei den Konfrontationen zwei Wärter verletzt, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldete. Die Polizei wurde gerufen, um die Ruhe in der Haftanstalt wiederherzustellen.

Zu Revolten kam es auch in Haftanstalten in Alessandria, Pavia, Frosinone und Neapel. In dem Gefängnis in Pavia südlich von Mailand nahmen Häftlinge laut italienischen Medien zeitweise zwei Wärter als Geiseln. In Frosinone südlich von Rom verbarrikadierten sich rund hundert Häftlinge in einem Teil der Anstalt, wie die Nachrichtenagentur Agi berichtete. Nahe des Gefängnisses von Poggioreale, einem Vorort von Neapel, demonstrierten Angehörige von Häftlingen gegen die Restriktionen bei Besuchen.

Italien ist inzwischen nach China das weltweit am stärksten von dem neuartigen Virus betroffene Land. Die Zahl der Todesopfer stieg dort auf mindestens 366, die Zahl der bestätigten Infektionen auf 7375. Die Regierung erließ ein Ein- und Ausreiseverbot für mehr als 15 Millionen Einwohner norditalienischer Regionen, zu denen die Wirtschaftsmetropole Mailand und der Touristenmagnet Venedig gehören.

+++ 01:18 Ölpreis bricht um 25 Prozent ein +++
Der Ölpreis ist am Sonntagabend um rund ein Viertel eingebrochen. Hintergrund ist die Sorge vor einem Preiskrieg unter den Öl-Förderländern nach dem Scheitern der Gespräche zwischen der Opec und Russland über eine gemeinsame Förderbremse. Saudi Arabien will einem Insider zufolge nun seine Ölproduktion zu erhöhen.

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Zudem hatte der staatliche saudiarabische Öl-Konzern Saudi Aramco erklärt, den offiziellen Verkaufspreis (OSP) für alle Öl-Sorten und alle Abnehmer zu senken. So sollen sich Lieferungen nach Nordwest-Europa um acht Dollar je Barrel verbilligen. Kurz nach Beginn des Handels am Sonntagabend kostete Öl der Sorte Brent aus der Nordsee 33,59 Dollar pro Fass (je 159 Liter). Das sind 25,8 Prozent weniger als am Freitagabend.

US-Leichtöl verbilligte sich um 23 Prozent auf 32,06 Cent je Fass. Zeitweise war der Brent-Preis gar bis auf 31,02 Dollar abgesackt und US-Leichtöl auf 30 Dollar. Schon in den vergangenen Wochen hatte der Ölpreis unter Druck gestanden. Ursache war die Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft im Zuge der Coronavirus-Ausbreitung.

+++ 00:49 Experten rechnen mit weiterem Druck auf Finanzmärkte +++
Finanzmarktexperten gehen zunehmend davon aus, dass die Aktienkurse wegen der Coronavirus-Epidemie noch weiter unter Druck geraten werden. Das Ausmaß wird dabei auch von der derzeit nicht seriös zu beantwortenden Frage abhängen, wie stark das Virus das weltweite Wirtschaftswachstum belasten wird. Im Blick haben Investoren dabei auch die Ausbreitung in den USA. Dort könnten die Verbraucher angesichts von ausgerufenen Notständen oder vervielfachten Infizierungsfällen in Großstädten wie New York ihre Ausgaben deutlich einschränken.

“Der Markt hat sich noch nicht an die Fakten angepasst”, sagt etwa John Lekas, Portfolio-Manager bei Leader Capital. “Wir glauben, dass die Aktienmärkte in diesem Jahr noch um weitere rund 20 Prozent nachgeben werden.” Eine Rezession sei wahrscheinlich. “Wir sind von einem 20-stöckigen Gebäude gesprungen und erst im zehnten Stock angekommen.”

+++ 00:14 Heil: Koalition will Bezug von Kurzarbeit erleichtern +++
Die große Koalition will nach Angaben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wegen der Coronavirus-Krise die Hürden für den Bezug von Kurzarbeitergeld senken. Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Epidemie würden im Interesse der Beschäftigten und der Unternehmen an diesem Mittwoch im Bundeskabinett dazu “alle erweiterten Instrumente für Kurzarbeit” ermöglicht, teilte der SPD-Politiker auf Twitter mit. “Dazu wird der Entwurf für das Arbeit-von-morgen-Gesetz ergänzt.”

Mit dem Gesetz will Heil unter anderem die Förderung beruflicher Weiterbildung in vom Strukturwandel betroffenen Unternehmen stärken und das Kurzarbeitergeld verlängern. Heute werden mit der Leistung bei Kurzarbeit bis zu zwei Drittel des ausgefallenen Gehalts von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt. Kündigungen sollen so vermieden werden können.

+++ 23:32 Tschechien führt Grenzkontrollen ein +++
Tschechien führt zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stichprobenartige Kontrollen für Einreisende an der Landesgrenze ein. Ab Montagmorgen werde die Polizei an zehn Grenzübergängen mit Deutschland, Österreich und der Slowakei Informationsbroschüren verteilen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums laut der Nachrichtenagentur CTK.

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Außerdem würden Feuerwehrleute nach dem Zufallsprinzip die Temperatur von Reisenden messen, die mit dem Auto nach Tschechien zurückkehren. Genannt wurden unter anderem die Grenzübergänge Strazny, Rozvadov, Folmava und Zelezna Ruda, die alle in der Nähe von Bayern liegen. Reisende, bei denen eine Körpertemperatur von mehr als 38 Grad gemessen werde, sollen nach Rücksprache in Hausquarantäne oder in Krankenhäuser gebracht werden. Ausländer werde man bitten, in ihre Heimat zurückzukehren, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Anna Schillerova. 

Tschechien verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums 28 nachgewiesene Covid-19-Erkrankungen. Zuvor hatte bereits Polen angekündigt, dass es ab Montag Stichproben bei aus Deutschland kommenden Busreisenden am Grenzübergang an der A4 in Jedrzychowice in der Nähe von Görlitz einführen werde.

+++ 23:04 CDU-Politiker Laumann fordert Einigung bei Kurzarbeit +++
Der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann von der CDU fordert vom Koalitionsausschuss eine Einigung auf eine vereinfachte Auszahlung des Kurzarbeitergeldes. Wichtig sei eine unbürokratische Hilfe für vom Coronavirus betroffene Unternehmen, sagt er in der ARD. “Wichtig ist, dass Leute nicht entlassen werden.” Wenn die Krise vorbei sei, müssten Firmen wieder das machen können, was sie vor der Krise machten.

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Portugals Präsident de Sousa im Januar.

(Foto: REUTERS)

+++ 22:37 Portugals Präsident begibt sich in Quarantäne +++
Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa hat sich wegen einer möglichen Coronavirus-Infektion selbst in Quarantäne begeben. Er werde zwei Wochen lang keine öffentlichen Termine im In- und Ausland wahrnehmen, kündigte der Präsident an. Er hatte nach eigenen Angaben vergangene Woche Schüler einer Schule aus dem Norden Portugals getroffen, die anschließend wegen eines Coronavirus-Falls geschlossen wurde.

Zwar habe weder der erkrankte Schüler noch dessen Klasse an dem Treffen teilgenommen, hieß es in einer Erklärung auf der Internetseite des Präsidenten. Der Staatschef zeige auch keinerlei Symptome und werde im Präsidentenpalast weiter seiner Arbeit nachgehen. Er habe sich aber entschieden, sich an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zu halten, um “ein Beispiel zu geben”.

In Portugal war die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle am Wochenende stark angestiegen, vor allem im Norden des Landes. Sie liegt nun bei mehr als 20, nachdem sie am Freitag noch bei 13 gelegen hatte.

+++ 22:03 New York rechnet mit drastischem Anstieg von Virus-Fällen +++
Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio hält einen drastischen Anstieg von Infizierten in seiner Stadt für möglich. Binnen zwei oder drei Wochen könnte deren Zahl von derzeit 13 auf hundert oder gar mehrere hundert steigen, sagt er auf einer Pressekonferenz.

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages (Sonntag, 8. März 2020) zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Epidemie können Sie hier nachlesen.

Source: n-tv.de

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