Coronavirus in NRW: Duisburger (31) ohne Vorerkrankung gestorben – Derwesten.de

  • Corona in NRW
  • 1332 Tote hat Nordrhein-Westfalen bereits zu beklagen
  • Mehr als 33.700 Personen haben sich bereits mit dem Virus infiziert
  • Über 28.000 Menschen sind wieder genesen
  • Alle aktuellen News und Entwicklungen hier

Das Coronavirus ist das beherrschende Thema auf der Welt, in Deutschland und auch in NRW.

Seit Montag sind erste Lockerungen in NRW in Kraft getreten. Zoos, Friseure, Museen und Spielplätze dürfen wieder öffnen. Am Mittwoch kommt es dann wieder zu einem Tag der Entscheidungen. Bund und Länder entscheiden über die weitere Vorgehensweise im Bezug auf das Coronavirus.

Coronavirus in NRW: Die neusten Entwicklungen rund um Covid-19 im News-Blog

Was darf ich während der Coronavirus-Krise machen? Welche Entscheidungen trifft die Regierung? Wie entwickelt sich die Infiziertenzahl? Was passiert in NRW?

Alle Informationen, Zahlen und Fakten zum Coronavirus bekommst du hier in unserem News–Blog.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Hier wirst du live über News, Entscheidungen und Zahlen informiert.

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Dienstag, 5. Mai

20.15 Uhr:

Ein Ehepaar aus Hattingen hat Ärger mit der Polizei: Trotz Kontakbeschränkung hat es versucht, eine ältere Dame im Altenheim zu besuchen und kletterte über eine mitgebrachte Leiter in das Zimmer der Frau. Doch dann kam die Altenpflegerin… Hier mehr dazu>>>

19.18 Uhr: 31-Jähriger aus Duisburg ohne Vorerkrankungen gestorben

Die Stadt Duisburg hat am Dienstag drei weitere Todesfälle infolge des Coronavirus gemeldet. Darunter ist ein 31-Jähriger, von dem keine Vorerkrankungen bekannt sind. Der Verlauf sei schwer gewesen, weshalb sich der Mann seit Längerem in stationärer Behandlung befand.

18.50 Uhr: Bund und Länder sprechen am Mittwoch

Nachdem am Dienstag mehrere Bundesländer bereits Lockerungen bekannt gegeben hatten, treffen sich am Mittwoch Bund und Länder per Schalte, um über das weitere Vorgehen in der Coronakrise zu sprechen. Konkret soll auch über die Öffnung von Schulen, Kitas, der Gastronomie und Hotellerie gesprochen werden. Auch für die Fußballbundesliga könnte am Mittwoch eine Entscheidung fallen.

17.49 Uhr: Spielplätze in Essen öffnen wieder

In Essen werden die Spielplätze ab Donnerstag ebenfalls wieder öffnen. Begleitpersonen auf Spielplätzen haben untereinander einen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten. Eine einzuhaltende Abstandsregel unter den Kindern selbst wird laut der CoronaSchVO nicht vorgeschrieben. Die Stadt Essen empfiehlt aber dringend, dass die Begleitpersonen darauf achten, dass auch bei den Kindern die entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln befolgt werden.

17.35 Uhr: Lockerungen in Bochum

Auch in Bochum wird es schrittweise Lockerungen geben. Zahlreiche städtische EInrichtungen werden schon bald wieder ihre Pforten öffnen, teilt die Stadt mit. Auch Spielplätze werden ab Donnerstag, 7. Mai, wieder zugänglich sein – unter Berücksichtigungen der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

17.17 Uhr: Französischer Patient von Essen in die Heimat geflogen

Ein 82-Jähriger, der mit dem Coronavirus infiziert war und in der Uniklinik Essen behandelt wurde, wurde am Dienstag wieder in seine französische Heimat geflogen. Dort wird er nun in einem Krankenhaus nachbehandelt, teilt das Klinikum mit. Gemeinsam mit sieben anderen Coid-19-Patienten war der Mann Ende März ins Ruhrgebiet verlegt worden. Er ist der letzte Rückkehrer, zwei Menschen starben in Essen.

16.44 Uhr: Autobahnen wieder voller

Die Lockerungen machen sich auch im Verkehr bemerkbar. Auf den Autobahnen in NRW wird es wieder voller. Laut Straßen.NRW sind aber zwischen 30 und 40 Prozent weniger Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr unterwegs. Am Wochenende ist es noch deutlicher: 50 bis 60 Prozent weniger Menschen sind unterwegs.

16.29 Uhr: Heim in Essen baut um

Das Malteserstift St. Bonifatius in Essen ist derzeit dabei, die gesperrte Kantine zu einem Besuchsraum umzubauen. Maximal zwei Besucher dürfen einen Bewohner dort treffen. Am Eingang bekommen die Besucher eine Maske, die die Mitarbeiter selbstgenäht haben. Auch müssen sie sich in einer Liste eintragen. Tische und Flatterband sollen für den nötigen Abstand sorgen. Plexiglas-Scheiben sollen ebenfalls noch installiert werden.

Dann haben Bewohner und Besuch 20 Minuten füreinander Zeit. Anschließend wird zehn Minuten lang desinfiziert. Wer nicht direkt einen Termin bekommt, kann Geschenke zu Muttertag auch vor Ort abgeben.

15.45 Uhr: Behinderteneinrichtungen werden geöffnet

Behinderteneinrichtungen- und Werkstätten sollen geöffnet dürfen. „Sie sind unverzichtbarer Teil der Tagesstrukturierung“, sagt Karl-Josef Laumann. Sie sollen ihre Arbeit wiederaufnehmen. Die Stätten sollen ebenfalls ein Konzept entwickeln. Niemand soll aber gezwungen werden, dort hinzugehen. Dies soll am Donnerstag in der Corona-Verordnung festgesetzt werden.

Zusätzliche Kosten für Maßnahmen sollen von der Pflegeversicherung übernommen werden.

15.30 Uhr: Pflegeheimbesuche bald wieder möglich

Laut Laumann haben wir in NRW „eine äußerst entspannte Situation“. Die Maßnahmen haben Wirkungen gezeigt. Laumann sagt, dass man wieder optimistisch in die Zukunft schauen kann.

Eine der schwierigsten Fragen ist laut Laumann die Öffnung der Pflegeheime. Der Minister bekomme regelmäßig Briefe mit Beschwerden, dass Menschen ihre Verwandten in Heimen nicht besuchen dürfen. Zum Muttertag am Sonntag werden unter bestimmten Voraussetzungen Besuche in stationären Einrichtungen wieder erlaubt. Insgesamt gibt es 2100 in NRW.

„Auch soziale Isolation kann erhebliches seelisches Leid und körperliche Schäden verursachen – darum müssen wir die richtige Balance zwischen einem wirksamen Infektionsschutz auf der einen Seite und der sozialen Teilhabe auf der anderen Seite schaffen“, so Laumann.

Wenn Heime die Möglichkeit haben, außerhalb es Gebäudes, im Garten, Terrasse, Gärten oder Containern, Besuche zu ermöglichen, dürfen dort zwei Personen gleichzeitig jemanden besuchen. Wenn die Person sein Zimmer nicht verlassen kann, darf sie auch dort besucht werden – aber mit Maske und weiteren Schutz. Infizierte dürfen aber nicht besucht werden.

Heime sollen ein eigenes Konzept entwickeln. „Muss aber nicht bis zum Muttertag vorliegen“, so Laumann. Maximal zwei Stunden pro Tag darf eine Person besucht werden.

14.33 Uhr: NRW-PK um 15.30 Uhr

Während in Bayern und Hamburg schon erste Lockerungen verkündet worden sind, findet in NRW die Pressekonferenz um 15.30 Uhr statt. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informiert heute über die aktuelle Lage und weitere Maßnahmen der Landesregierung in der Corona-Pandemie.

12.44 Uhr: Ikea schickt Kunden nach Hause

Bei Ikea in Kamen bildete sich am Samstag eine riesige Schlange. Die Bilder davon gingen durchs Netz. Darüber berichtet der Westfälische Anzeiger. Trotz Regen harrten die Menschen aus. Doch der Ansturm war zu groß. Ikea sah sich gezwungen, einige Kunden wieder nach Hause zu schicken. „Es waren nicht alle Parkplätze freigegeben, weil wir gar nicht so viele Kunden reinlassen konnten. Wir mussten einige bitten, wieder zu fahren und zu einem anderen Zeitpunkt noch mal wieder zu kommen“, berichtet Filialleiterin Jutta Iskalla. Maximal 560 Kunden dürfen sich im IKEA aufhalten, sobald eine Person das Geschäft verlässt, darf der Nächste rein.

11.53 Uhr: Neuste Zahlen aus Oberhausen

In Oberhausen sind aktuell 68 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt kommt die Stadt auf 226 Coronavirus-Fälle, wovon 157 genesen sind. Eine Person starb an den Folgen. Zurzeit befinden sich noch rund 200 Personen in Quarantäne, 10 Personen sind in stationärer Behandlung.

Der Großteil der Oberhausener hält sich zudem an die Corona-Regeln. Am Montag musste die Polizei lediglich eine Versammlung von acht Person auflösen und sieben Platzverweise erteilen.

10.24 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in Essen

Die Stadt Essen meldet zwei weitere Todesfälle. Ein 63-jährige Mann ist am Sonntag im Altenessener Marienhospital verstorben, eine 56-jährige Frau starb am Montag im Uniklinikum. Beide litten unter “erheblichen Vorerkrankungen”. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Essen auf 35.

09.40 Uhr: Corona-Fall an Duisburger Schule

Ein Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Duisburg-Rheinhausen hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Schüler und seine Freunde befinden sich in Quarantäne. Weil er aber auch an der Abiturvorbereitung des Krupp-Gymnasium teilgenommen hatte, mussten diese gestoppt werden. Mehr dazu erfährst du hier!

08.42 Uhr: Laschet fordert Stufenpläne

Vor dem wöchentlichen Meeting mit der Kanzlerin Angela Merkel fordert NRW-Ministerpräsident Stufenpläne. „Es ist Zeit, dass wir wieder Perspektiven geben für Arbeitnehmer, vor allem aber für Familien und Kinder. Gerade Kinder und Eltern leiden im Moment in hohem Maße. Wir brauchen klare Stufenpläne für Kitas und Schulen, aber auch den Breitensport“, sagte Laschet dem Münchner Merkur.

Bei der Öffnung von Gaststätten ist Laschet vorsichtiger. „Sobald Alkohol im Spiel ist, wird das Abstandsgebot gern vergessen. Aber selbst wenn wir Restaurants noch nicht sofort öffnen, brauchen die Betriebe und ihre vielen Beschäftigten jetzt eine Perspektive“, so Laschet.

07.51 Uhr: Laschet will wieder offene Grenzen

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich klar für eine Öffnung der Grenzen zu Frankreich ausgesprochen. Im Interview mit dem „Merkur“ sagte er: „Wir sollten schnell zu einer Öffnung der französischen Grenze kommen, bald nach Ende der Ausgangssperren in Frankreich am 11. Mai. Der wirtschaftliche Wiederaufbau Europas gelingt nur mit offenen Binnengrenzen.“

Glücklich zeigte er sich darüber, dass die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien nie geschlossen wurde. „Unser Problem waren ja nicht einreisende Ausländer, sondern die deutschen Heimkehrer aus dem Ski-Urlaub, die das Virus mitgebracht haben“, erklärt Laschet.

07.03 Uhr: Landesgartenschau in Kamp-Lintfort öffnet

Mit zwei Wochen Verzögerung startet heute um 9 Uhr in Kamp-Lintfort die Landesgartenschau. Am Vormittag können die ersten regulären Gäste über die Ausstellung auf einem neu gestalteten Zechengelände schlendern und sich Gärten, Blumen und Park anschauen. Wegen des Corona-Virus soll es Abstandsmarkierungen, Aushänge, Durchsagen, Zutrittsbeschränkungen und Einbahnregelungen geben. Ursprünglich war die Öffnung für den 17. April geplant gewesen.´

06.42 Uhr: Einbruchs-Zahlen sinken während der Corona-Pandemie

Die Coronavirus-Pandemie hat auch einen positiven Effekt. Dadurch, dass die Menschen deutlich häufiger zuhause bleiben, sinkt auch die Zahl der Einbrüche in Deutschland. In NRW ging die Zahl im März und April im Vergleich zu den Vorjahresmonaten deutlich zurück.

Während vom 1. März bis 26. April 2019 genau 3856 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW registriert wurden, waren es laut Landesinnenministerium im gleichen Zeitraum dieses Jahres 2336. Das entspricht einem Rückgang von fast 40 Prozent.

Montag, 4. Mai

22.14 Uhr: Laschet fordert Staatshilfe für Autobauer

Steht Deutschland vor der Abwrackprämie 2.0? Das fordern zumindest Autokonzerne, um das Geschäft nach Corona wieder anzukurbeln. Dem Ruf nach staatlichen Kaufanreize für Neuwagen schließen sich jetzt auch Ministerpräsidenten der Länder an, wo die größten Werke stehen. Darunter auch Armin Laschet. „Wir brauchen jetzt Konjunkturimpulse“, sagte der NRW-Ministerpräsident bei einem Besuch im Ford-Werk Köln.

Dort standen wegen der Corona-Pandemie wochenlang die Bänder still. Heute liefen die Bänder wieder an. Unter strengen Hygieneauflagen. So müssen alle Personen auf dem Ford-Gelände einen Mundschutz tragen. Ford stelle deshalb etwa 100.000 Schutzmasken pro Tag selbst her. „Damit entlastet der Autohersteller den ohnehin schon stark strapazierten Markt für Schutzausrüstung im Gesundheitswesen“, teilte das Unternehmen mit.

20.34 Uhr: Landesregierung warnt vor nächster Fake-Mail

Die NRW-Landesregierung warnt vor einer neuen Betrugsmasche bei den Corona-Soforthilfen. Es seien E-Mails im Umlauf, mit der Betrüger versuchten, Daten abzugreifen. „Die Mail-Adresse corona-zuschuss@nrw.de.com ist ein Fake! Das beigefügte Schreiben stammt NICHT von der Landesregierung“, hieß es in der Warnung des Ministeriums über Twitter. Offizielle Mail-Adressen des Landes endeten immer auf nrw.de.

Mit der Masche wollen Betrüger Daten abgreifen, indem die Opfer diese in einem Formular vermeintlich an das Finanzamt schicken sollen. Außerdem sollen die Angeschriebenen Teile von bereits erhaltenen Soforthilfen zurückerstatten. Die Betrüger wollen diese Gelder nach Ansicht des Ministeriums auf eigene Konten lenken. Ziel der neuen Angriffe seien daher insbesondere Unternehmen, die bereits Soforthilfen erhalten haben. Aber auch andere Betriebe seien betroffen.

19.21 Uhr: Irre Szenen bei Ikea: „Das ist einfach unfassbar“

Frank Thelen kann nicht fassen, was sich am Samstag bei Ikea in Köln abgespielt hat. Der Investor aus „Die Höhle der Löwen“ ist eigentlich für mehr Corona-Lockerungen. Doch ein Foto, das aufgetaucht ist und die Zustände vor dem NRW-Ikea dokumentiert, geben dem Unternehmer aus Bonn zu denken: „Das ist einfach unfassbar“, twittert er. Was Frank Thelen so aufregt, siehst du hier >>>

18.40 Uhr: Kritik an Plan zur Kita-Öffnung in NRW

Der angekündigte Alleingang von NRW-Familienminister Jochen Stamp sorgt für Kritik. Sowohl die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) als auch die SPD-Opposition warnen vor Schnellschüssen. „Dass jetzt jeder Minister mit seinen eigenen Vorschlägen vorprescht, wirkt kopf- und orientierungslos“, sagte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Die Landesregierung solle „zur Abwechslung die Ergebnisse der Bund-Länder-Gespräche auch einfach mal abwarten“.

„Bevor eine Kita wieder mehr Kinder aufnimmt, muss klar sein, wie diese sicher und pädagogisch sinnvoll betreut werden“, ergänzte die GEW-Landesvorsitzende Maike Finnern. Nötig seien dafür konkretere Vorgaben der Landesregierung sowie Absprachen in den eigenen Teams und mit Gesundheitsbehörden. „Einige Kitas können nicht einmal den Mindestabstand von 1,50 Meter gewährleisten.“ Gleichzeitig appellierte die Gewerkschafterin an alle Eltern, ihre Kinder nicht noch mit Schnupfen und ähnlichen Erkrankungen zurück in die Kitas zu geben, damit nicht noch mehr Erzieherinnen ausfallen.

Laschet versicherte derweil: „Ich mache keinen Druck.“ Die von der Ministerpräsidentenkonferenz in Auftrag gegebenen Vorschläge aller 16 Jugend- und Familienminister zur schrittweisen Öffnung der Kitas lägen allerdings entscheidungsreif auf dem Tisch.

17.24 Uhr: Frau spuckt Polizistin an und ruft: „Corona“

Widerlicher Vorfall bei einer Verkehrskontrolle in Wanne-Eickel. Streifenpolizisten hielten am Sonntag einen Autofahrer (52) wegen einer fehlenden Umweltplakette an. Darüber regte sich die Beifahrerin (49) massiv auf und spuckte einer Polizistin ins Gesicht. Dabei rief sie: „Corona!“

Für die 49-Jährige ging es sofort auf die Wache. Sie konnte sich weder ausweisen, noch einen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass gegen die Frau ein Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Diebstahls vorlag. Jetzt hat sie noch eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte am Hals.

Die Staatsanwaltschaft Bochum ordnete einen Covid-Schnelltest an. Bis das Ergebnis feststeht, bleibt sie auf Anordnung des zuständigen Richters in Gewahrsam.

16.14 Uhr: Bildungsgewerkschaft greift Laschet an: „Chaotische Kommunikation“

Unterricht für alle? Oder doch nur für Absolventen? Eine Ankündigung der Schulöffnung für alle Klassen der Grundschule? Dann doch nicht. Bildungsgewerkschaften haben jetzt genug von kurzfristigen Kursänderungen in NRW. „Die Zeit der Unklarheiten, der Eitelkeiten, der kurzfristigen Information und der Alleingänge muss ein Ende finden“, hieß es in einem offenen Brief des Verbands Bildung und Erziehung (VBE an Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) und Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Die „chaotische Kommunikation der letzten Tage“ hat laut VBE für Unruhe und Empörung unter Schulleitungen und Lehrern gesorgt. Auch aus der Opposition und der Gewerkschaft GWE werden Stimmen laut, die einen nachvollziehbaren Plan für die weitere Wiedereröffnung der Schulen im Land fordern.

Nach bisheriger Planung des Schulministeriums kehren zunächst frühestens an diesem Donnerstag die Viertklässler zurück in die Klassenräume. Einige Bundesländer haben diesen Schritt bereits an diesem Montag vollzogen.

Ab dem 11. Mai 2020 sollten auch die Klassen 1 bis 3 tageweise wieder Präsenzunterricht genießen, hieß es zunächst am vergangenen Donnerstag. Das hatte Ministerpräsident Armin Laschet aber nur Stunden später wieder relativiert. Eine entsprechende Infomail wurde korrigiert. Die Grünen fordern jetzt einen sofortigen Runden Tisch mit allen Akteuren an, um ein tragfähges Konzept zu erarbeiten, das auch länger Bestand hält.

15.19 Uhr: Karneval soll stattfinden

Eine Karnevalsfeier in Heinsberg gilt als Katalysator für den Ausbruch des Coronavirus in NRW. Die Hoffnung auf Veranstaltungen im nächsten Jahr wollen sich die Karnevalshochburgen in NRW jedoch nicht nehmen lassen. Sie rechnen fest mit einer Session 2021.

Wie die genau aussehen werde, sei noch unklar, teilten die Präsidenten der Kölner, Düsseldorfer, Bonner und Aachener Karnevalisten am Montag mit. So werde etwa über kleinere und digitale Veranstaltungen nachgedacht.

Die nächste Karnevalszeit werde nicht einfach, erklärte der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn. Schließlich lebe der Karneval „von Nähe und Gemeinsamkeit“ – also allem, was durch die Corona-Krise unterbunden wird. „Dennoch sind wir uns sicher, dass es eine Session auch im kommenden Jahr geben wird und muss“, sagte Kuckelkorn. „Der Karneval ist hier in der Region ein Jahrhunderte altes Brauchtum mit einer hohen sozialen Relevanz. Menschen brauchen solche Traditionen und Verbindungen gerade in Krisenzeiten, um daraus auch Stärke und Mut zu ziehen.“

14.05 Uhr: Düsseldorf erhebt wieder Parkgebühren

Die Stadt Düsseldorf hat das zwischenzeitliche kostenlose Parken wieder aufgehoben. Zudem wird der Testbetrieb der Umweltspuren ab dem 6. Mai wieder aufgenommen. Die Stadt begründet dies so: „Inzwischen können Busse und Bahnen unter Zuhilfenahme eines Mundschutzes und weiteren Vorkehrungen wieder genutzt werden”, heißt es in einer offiziellen Erklärung und weiter: „Aus Sicht des Infektionsschutzes ist die Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet.”

13.22 Uhr: Zwei weitere Corona-Tote in Hagen

In Hagen sind am Wochenende zwei weitere Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die beiden Männer waren über 80 Jahre alt und mehrfahr vorerkrankt. Insgesamt sind aktuell 77 Hagenerinnen und Hagener am Coronavirus erkrankt, es gibt 181 genesene und sechs am Coronsvirus verstorbene Personen.

12.38 Uhr: Entwarnung beim 1. FC Köln: Keine weiteren Corona-Fälle

Beim 1. FC Köln ist kein weiterer Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte, waren alle am Vortag durchgeführten neuerlichen Tests bei der Mannschaft sowie beim Trainer- und Betreuerstab negativ. Nach zuvor positiven Befunden bei zwei Profis und einem Betreuer waren Zweifel am Geisterspiele-Plan der Bundesliga zur Fortsetzung der Saison aufgekommen. Alle drei Infizierten befinden sich in Quarantäne. Am Montagnachmittag wird die Mannschaft von Cheftrainer Markus Gisdol wieder in Gruppen trainieren. (fs/ldi/cs/dpa)

Source: derwesten.de

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